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Tagebuch Einträge 2017
[alle des Jahres 2017 auf einer Seite anzeigen]

2017-11-04
„Heldengedenken“ mit Ehrensalven für die Anti-Helden


2017-10-31
TT eröffnet Landtagswahlkampf mit Präsent an Günther Platter


2017-10-29
Weltcup, Sölden - The Day After


2017-10-24
Sölden, Rettenbachferner – backstage


2017-10-22
Wie das Österreichische Olympische Comité die Olympia-Propaganda der Tiroler Tageszeitung belohnt


2017-10-17
Gebi Mair präsentiert eine „Lex Lindenberger“


2017-10-09
Helmut Mader wird übersiedelt


2017-10-04
„Die ganze Wahrheit über …“


2017-10-02
Hinter den schmutzigen Fake-Seiten der SPÖ steckt ein Ex-Hofherr-Mann


2017-09-30
„Geschätzter Herwig!“


2017-09-26
Politik im Hinterzimmer: Der FPÖ-Funktionär und seine NS-Devotionalien


2017-09-23
Tierschützer als Tierquäler


2017-09-21
Süddeutsche Zeitung: „Tiroler Blaskapellen spielen Nazi-Marsch beim Wiesn-Umzug“


2017-09-15
Ja, so san’s! - Am Beispiel Andrä Rupprechter


2017-09-11
Schaut einmal, woher der übelste Ausländer-Hetzer Tirols viele Facebook-Likes erhalten haben will


2017-09-09
Die vermutlich dümmste, selbstbeschädigendste Werbekampagne dieses Wahlkampfes


2017-09-03
Der Airbnb-Bauer von Hinterthiersee


2017-08-31
Um wieviel schmutziger die Politik in den letzten 20 Jahren geworden ist


2017-08-26
El Capitan / Ötztal: Und dann noch eine ganz dicke Lüge hinterdrein


2017-08-24
So wird in einer selbstbewussten Demokratie die Olympia-Frage gestellt


2017-08-21
Wie der Tourismus alles verramscht - am Beispiel „Ötztaler Radmarathon“


2017-08-19
Die TIWAG stellt die illegalen Aufsichtsrats-Entschädigungen für die Betriebsräte ein


2017-08-17
Zur Olympia-Propaganda vergattert


2017-08-14
Olympia-Volksbefragung: Kleinbeigebi Mair empfiehlt jetzt auch ein „Ja“


2017-08-10
Die wichtigsten Dokumente zur „Causa Impuls“


2017-08-09
Der Landtagspräsident auf Amtspapier: „Lieber Hans!“


2017-08-02
„In Tirol wurde das Schützenwesen unter den Nationalsozialisten verboten.“*


2017-07-26
TIWAG eröffnet neue Rennstrecke zum Finstertal-Speicher


2017-07-24
FPÖ-Rambo aus Tirol


2017-07-18
Mitten unter uns: Warum tut einer sowas?


2017-07-15
Fritz Gurgiser und die Geschichte vom Fuchs und den Trauben


2017-07-10
Apfolterer in seiner Eitelkeit merkt gar nicht, wie die Kaiserjägermusik von der russischen Propaganda missbraucht wird


2017-07-06
Deswegen darf die TT nicht über die „Penthouse-Affäre Gschwentner“ schreiben


2017-07-05
Gschwentners Motto


2017-07-03
Duringer reitet wieder


2017-06-28
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den Imster FPÖ-Funktionär, der Hitler zum Geburtstag gratuliert hat, eingestellt


2017-06-27
Wenn man über den Maschinenring redet, sollte man auch wissen, wer dahintersteckt


2017-06-17
TT, aheu!


2017-06-14
Der Schirmherr der Kaiserjäger will Schirmherr der Kaiserjäger bleiben


2017-06-05
Ausschussmitglied der Kaiserjägermusik handelt mit Nazi-Devotionalien


2017-05-30
Manche bekommen es nicht nur hinten, sondern auch vorne hineingesteckt


2017-05-27
Ist doch klar, dass jetzt wieder einmal der Bodner dran ist


2017-05-23
Verdacht auch auf „Geldwäsche“: Ermittlungen in der „Affäre Kaiserjägermusik“ werden ausgeweitet


2017-05-17
„Causa Apfolterer“: Ein Ertrinkender schlägt um sich


2017-05-11
Ein Rechtsanwalt legt es darauf an, dass das tiwag.org-Forum abgedreht wird


2017-05-05
Geht doch! – Nachtrag zur Affäre Kaiserjägermusik


2017-05-01
Die besten Witze über die TIWAG macht immer noch die TIWAG selbst


2017-04-24
Weshalb die TT fast „jedes Wort wert“ ist


2017-04-22
Tiroler FPÖ-Funktionär gratuliert seinem Facebook-Freund Adolf Hitler zum Geburtstag


2017-04-20
Eines von beiden ist ein FPÖ-Fake. Welches?


2017-04-18
Eklat in Alpbach: Herzjesu-Minister Rupprechter lässt „Haderer-Kühe“ von Privatgrund entfernen


2017-04-15
Herr A. macht sich gern größer als er ist


2017-04-10
Das Schlamassel bei der Kaiserjägermusik – und der Landeshauptmann mittendrin


2017-04-08
Mann beißt Hund oder: FPÖ-Chef verteidigt straffällig gewordenen Wirtschaftsflüchtling


2017-03-27
Die höchst seltsamen Familienbande von Buch bei Jenbach


2017-03-18
„Dachmarke Tirol“


2017-03-14
Sängerbund-Präsident Günther Platter: „Hart durchgreifen, aber keinen Wirbel!“


2017-03-06
Tiroler Berglamm – aufgezogen und geschlachtet in New Zealand


2017-02-28
Wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte für Tirol zustande gebracht hätte


2017-02-19
Der Millionen-Betrug von Haiming und die Tiroler Lückenpresse


2017-02-15
Ragout aus Ungarn, Gröstl aus Deutschland, Architektur aus Norwegen


2017-02-14
„Kastriert die Schweine!“ - Wie die Tiroler FPÖ in den Wald hineinruft …


2017-02-08
Tirol 4.0 is great! So great! It’s tremendous! Believe me!


2017-02-06
Anklage wegen „Aufforderung zum Verbrechen des Mordes“ auf Abwerzgers Facebook-Seite


2017-02-01
Pressefreiheit Tirol 4.0


2017-01-30
Vielleicht ein Anwalt für Herrn Abwerzger


2017-01-28
Eine Wiederholung aus aktuellem Anlass: Günther Platter, die TT und die ORF-Pressestunde


2017-01-23
Der „Fall Handl“


2017-01-19
Abgeordneten-Immunität aufgehoben: Ermittlungen gegen FPÖ-Obmann A. und seine „best geschützteste Seite aller Politiker“ beginnen


2017-01-17
Schwer zu empfehlen: Gasthaus in Obsteig


2017-01-15
Das Problem mit dem Fortschritt - das neue TIWAG-Rätsel


2017-01-12
Wallnöfer-Altlast Thomas Gasser soll zur IKB entsorgt werden


2017-01-10
Claus Meinert (Tirol Krone) wegen Pauschalverunglimpfung und Diskriminierung vom Presserat verurteilt


2017-01-09
Verdacht des Vergehens der Verhetzung


2017-01-06
„Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.“ (Goethe)


  „Heldengedenken“ mit Ehrensalven für die Anti-Helden   [04.11.2017]

Und wieder. Heuer am 5. November. Seelensonntag: „Heldengedenken“. Landauf landab. Heldengedenken ohne Helden. Schlimmer: Gedenken an die Nicht-Helden.




Nur als Beispiel für viele andere: Radfeld


Hitler-Soldaten sind keine Helden. Es war ein Krieg um des Raubens und des Mordens willen. Helden sind, die sich dagegen stellen, nicht die, die mitstürmen. Kriegshelden sind Männer, die diesen Dienst verweigert oder sogar die Waffen umgedreht haben. Warum muss man das eigentlich immer noch erklären?




Nur als Beispiel für viele andere: Kramsach


Soldaten der beiden Weltkriege haben Unvorstellbares mitgemacht, keine Frage. Aber auf der falschen Seite. Dessen soll man gedenken, wenn man – zurecht – ihrer Schicksale gedenkt. Sie „Helden“ zu nennen, verspottet die wirklichen.




Nur als Beispiel für viele andere: Imst


Die Nazis haben 1934 den Volkstrauertag in Heldengedenktag umbenannt und umfunktioniert. „Nicht mehr Totengedenken sollte im Mittelpunkt stehen, sondern Heldenverehrung. Träger waren die Wehrmacht und die NSDAP.“ (Wikipedia)
Das ist die Tradition, die gepflegt wird.




Nur als Beispiel für viele andere: Schwaz


Der Landeskommandant der Tiroler Schützenkompanien ist als Schatten des Landeshauptmannes bei jeder Pimperlveranstaltung dabei, aber intellektuell und charakterlich unfähig, den revisionistischen Unfug der „Heldengedenken“ abzustellen.

Der wahre Heldengedenktag ist, wenn schon und stellvertretend, der 20. Juli.

Forum

   
  TT eröffnet Landtagswahlkampf mit Präsent an Günther Platter   [31.10.2017]

Dieser Tage lag der eng mit der Tiroler Volkspartei verbundenen Tiroler Tageszeitung eine fünfzig Seiten starke Sonderpublikation bei, die nur als Platter-Bejubelungsbroschüre verstanden werden kann.



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Refinanziert wurde das verkappte ÖVP-Wahlkampfmagazin größtenteils vom Land Tirol und landeseigenen und landesnahen Inserenten wie UMIT, Neue Heimat, Tiroler Versicherung, VVT, Standortagentur Tirol.

Früher noch, früher musste sich die Volkspartei ihre Jubelbilanz zum Wahlkampfauftakt aus der eigenen Tasche (voller Steuergeld) selber finanzieren (hier). Seit der Komplettverhaberung von Petz mit Platter und Platter mit Petz kann sich die Partei diese Ausgabe ersparen.

Veruntreuung öffentlicher Gelder? Klar.
Aber auch sowas von üblich hierzulande.


Forum

   
  Weltcup, Sölden - The Day After   [29.10.2017]


























Sämtliche Bilder stammen vom frühen Morgen des 25.10.2015


Forum

   
  Sölden, Rettenbachferner – backstage   [24.10.2017]













































   
  Wie das Österreichische Olympische Comité die Olympia-Propaganda der Tiroler Tageszeitung belohnt   [22.10.2017]

Wochenlang ist die Tiroler Tageszeitung im politischen Teil, im Lokalteil und vor allem im Sportteil die ganz große Propagandawalze pro Olympia-Bewerbung gefahren. Zusätzlich zu den unzähligen geschalteten Annoncen, von den kleinen bis zu den ganzseitigen, den offenen wie den versteckten, den bezahlten und den von der Zeitung selbst kostenlos beigesteuerten, gab es unablässige redaktionelle Bedarfslenkung hin auf ein Ja bei der Volksbefragung, wenn wir die knüppeldicke Agitation einmal so nennen wollen.





Es hat nicht genützt oder zu wenig genützt. Die Leute haben es der TT und dem dicht hinter ihr stehenden Österreichischen Olympischen Comité nicht gedankt. Aber …
Aber dem Leiter der Sportredaktion wurde es gedankt. Vom ÖOC. Vom Hauptbetreiber der Bewerbung um eine Bewerbung, von dessen berüchtigten Präsidenten Karl Stoss. Florian Madl, der sich durch große Interviews mit Olympia-Promotern und Riesenartikel im Sinne der beauftragten Agentur sogar noch unter den TT-Redakteuren hervorgetan hatte, durfte bereits am Vorabend der Volksbefragung mit dem ÖOC nach Seoul fliegen, um sich im Rahmen einer Incentive-Reise die olympischen Sportstätten in Südkorea und anderes anzuschauen.

Florian Madl hat in der Tiroler Tageszeitung bereits am Dienstag aus Südkorea berichtet. Im Gegensatz zu anderen mitgereisten Journalisten anderer Zeitungen (siehe unten) hat er bei seinem Artikel nicht angegeben, wer seine Fernreise finanziert hat. Offenbar sollen das die Leser der Zeitung, die so laut für Olympia 2026 getrommelt hat, nicht erfahren.




Neue Vorarlberger Tageszeitung, 17.10.2017


Von mir darauf aufmerksam gemacht, was seriöse Kollegen ganz selbstverständlich tun (siehe oben) und was sich gehört, antwortet Madl, er habe es vergessen:





In den folgenden Tagen sind noch mehrere Artikel von Florian Madl aus Südkorea und über Südkorea in der TT erschienen.
Kein einziger mit der Erwähnung des Sponsors ÖOC.
Er hat es wohl jedes Mal erneut vergessen.




Tiroler Tageszeitung, 20.10.2017


Und so wissen die Leute immer noch nicht, wie nett er für seine Olympia-Propaganda vom Olympischen Comité belohnt worden ist.

Jetzt wissen sie’s.

Forum

   
  Gebi Mair präsentiert eine „Lex Lindenberger“    [17.10.2017]

Der Klubobmann der Grünen hat in der jüngsten Sitzung des Landtagsausschusses für Rechts-, Gemeinde- und Raumordnungsangelegenheiten allen Ernstes eine Abänderung des Parteienfinanzierungsgesetzes zugunsten der Landtagsfraktion rund um Hans Lindenberger vorgeschlagen: nichts anderes als ein verfassungs- und gleichheitswidriges Anlassgesetz.

Hier der Gesetzestext in seiner heute geltenden Fassung, darunter in roter Schrift Mairs Einfügungen, um der Liste Impuls noch nachträglich, lange nach Ablauf der dafür vorgesehenen Frist, die Möglichkeit zu geben, für 2017 um die Parteienförderung anzusuchen, die Impuls der Vorgängerpartei „Vorwärts“ schuldet.




Tiroler Parteienfinanzierungs- und Klubförderungsgesetz, hier: die Antragstellung betreffend - in der bestehenden Form und in der von Gebi Mair gewünschten Neufassung (Originalschriftstück)




Tiroler Parteienfinanzierungs- und Klubförderungsgesetz, hier: das Inkrafttreten betreffend - in der bestehenden Form und in der von Gebi Mair gewünschten Neufassung (Originalschriftstück)


Die nächste Sitzung des zuständigen Ausschusses, in der es um die Causa Impuls und die „Lex Lindenberger“ geht, findet kommenden Freitag (20.10.2017) statt.

   
  Helmut Mader wird übersiedelt   [09.10.2017]

Die Vorgeschichte dürfte bekannt sein. Am 5. September 2015 war dazu auf dieser Seite zu lesen:


Technikerhaus samt Maders Gratiswohnrecht wurde weiterverkauft

2010 hat der Verein Technikerhaus (vormaliger Obmann Helmut Mader, heutiger Obmann Gerhard Mader) die Immobilie in der Fischnalerstraße an ein paar Coleurfreunde von der Kubus Immobilien GmbH abgegeben. Offiziell um 2,51 Millionen Euro.
Das Objekt, bestehend aus Technikerhaus, Technikerzentrum sowie 1700 m² Gartenfläche, war bekanntlich noch schnell vor der Veräußerung mit einem Gratis-Gebrauchsrecht einer 188m²-Wohnung Helmut Maders auf Lebenszeit grundbücherlich belastet worden.
Vertragserrichter: Rechtsanwalt Gerhard Mader. (All dies wurde hier bekannt gemacht.)

Die Kubus-Leute, wie Helmut, Gerhard, Wolfgang und Christian Mader Mitglieder der Mittelschülerverbindung Ambronia, hatten das Objekt - auch, um Firmen wie die Centralbau GmbH, die zu ihrem Konstrukt gehörten, zu stützen - nach und nach mit 4,2 Millionen bei der Tiroler Sparkasse belastet. Um eine Million Euro aus dem Konkurs der Centralbau GmbH davon einzutreiben, beantragte die Bank im Frühjahr 2016 die Versteigerung des gesamten Gebäudekomplexes.

Dass es jetzt nicht dazu gekommen ist, verdankt sich einem Käufer aus der Baubranche, der die Kubus Immobilien GmbH als Ganzes samt allen Forderungen übernommen hat und für die dringlich geforderte Million bei der Sparkasse aufgekommen ist, womit sich die aktuelle Belastung auf 3,2 Millionen reduziert hat.
Der neue Besitzer, die Rufibau zu 90 %, (Rest: Brigitte Maria Kohlegger), haben die
Kubus, wohl auch aufgrund des belasteten Namens, postwendend in Technikerhaus Immobilien GmbH umbenannt (hier). Die Übernahme gleich der ganzen Kubus anstatt nur des Objekts in der Fischnalerstraße hat für die beiden Vertragsparteien den nicht zu unterschätzenden angenehmen Nebeneffekt, dass damit der Kaufpreis nicht ins Grundbuch kommt und also nicht bekannt wird. (Die Kubus selbst war 2015 auf einen Gesamtwert Bestand Technikerhaus von 10,82 Millionen gekommen.)


Auch Helmut Mader wurde mitgekauft

Der neue Eigentümer hat nicht nur die oben angeführten finanziellen Belastungen mitübernommen, sondern auch die Belastung durch das lebenslängliche Gratiswohnrecht für Helmut Mader und seine Frau Edeltraud, sowie durch den Mietvertrag der Ambronia von 1975 mit dem jeder Beschreibung spottenden monatlichen Zins (hier).



Um mit dem günstigst gekauften Areal in der Au was richtig Großes anfangen zu können, muss die Rufibau das Ehepaar Mader loswerden. Ihr ergaunertes Wohngebrauchsrecht, berechnet auf die statistisch wahrscheinliche Lebenszeit, ist derzeit ca. 200.000 Euro wert. Will Christoph Hermann Rufinatscha mit seiner Rufibau also die Maders draußenhaben, muss er ihnen was Besseres anbieten als das, was sie schon haben.

Mindestens „Wohnqualität für gehobene Ansprüche“ – „in unverbauter Zentrumslage“ - „barrierefrei und rollstuhlgerecht“ – „in der wahrscheinlich attraktivsten Wohnanlage in Innsbruck“ (Werbesprech des Bauherrn), kurz: eine 145 m²-Wohnung samt Terrasse und Loggia auf der Sill-Insel.








Von der Fischnalerstraße 24 in die König-Laurin-Allee 2

Vorn die Sill, hinten die Allee, und schräg gegenüber der Rapoldipark. Man könnt’s schlechter treffen.

Nigelnagelneu, versteht sich, Erstbezug. Sowas kostet gut und gern 7000 Euro pro m².
Im Moment wird die Wohnung durch das Einziehen von zusätzlichen Zwischenwänden noch für die Maders adaptiert, in Kürze wird übersiedelt.

Der Ex-ÖVP-Landtagsabgeordnete und Ex-ÖVP-Klubobmann, Ex-ÖVP-Landesrat und Ex-ÖVP-Landeshauptmann-Stellvertreter, Ex-AAB-Landesobmann und Ex-Landtagspräsident, Ex-TIWAG-Zentralbetriebsratsobmann und Ex-Ehrenringträger des Landes Tirol mit seiner monatlichen Pension von 14.000 Euro hat sich’s also nocheinmal derrichtet.

Er ist tief gefallen. Aber wieder auf die Butterseite.

Diskussion

   
  „Die ganze Wahrheit über …“   [04.10.2017]

Hofherr ist alles zuzutrauen.

Als es – nach einem vernichtenden Rechnungshofbericht über Machenschaften der Agentur und Ermittlungen des Bundesamtes für Korruptionsbekämpfung sowie einer Verurteilung der PR-Praktiken des Unternehmens durch den PR-Ethikrat – einmal nicht nur eng, sondern ganz eng für die Truppe um Georg Hofherr zu werden drohte, dies alles aufgrund einer Serie von Enthüllungen auf dieser Seite, entwickelten die wahnsinnig kreativen Köpfe der wahnsinnig kreativen Agentur eine wahnsinnig kreative Strategie gegen dietiwag.org und ihren Betreiber, nämlich die, mit den gleichen Mitteln zurückzuschlagen.

Die Enthüllungen über Hofherr sollten mit Enthüllungen über mich bekämpft werden. Ebenfalls verbreitet auf einer Internetseite. Damit jeder gleich wisse, um wen es gehen solle, müsse sie die Adresse www.derwilhelm.org haben. Und damit kein Zweifel entstehen könne, um was es dort gehen würde, müsse sie „Die ganze Wahrheit über Wilhelm“ heißen.
Die Domain www.derwilhelm.org wurde 2011 registriert.




Ausdruck von http://www.deumain.com/www.derwilhelm.org (16.3.2012)


Das Wichtigste war geschafft.
Nein, war nicht. Das Wichtigste wäre jetzt ein Inhalt gewesen für die Schmutz-Seite. Ultimative Enthüllungen über diesen Wilhelm.
Aber sie haben nichts zusammengebracht, die Hofherr-Leute. Nichts gefunden. (So wenig wie die zwei Detektive der TIWAG seinerzeit, als sie mein Haus in Sölden drei Tage lang belagert hatten.)

So musste die Seite www.derwilhelm.org leider leer bleiben.
Dummerweise, und hier wieder Hofherr at his very best, wurde sie direkt umgeleitet auf die Hofherr-Seite P8.




Screenshot Hofherr-Seite, 16.3.2012 - ganze Seite


So werden wir die ganze Wahrheit über Wilhelm nie erfahren.

Die Seite www.derwilhelm.org ist inzwischen offline und führt ins virtuelle Nirvana.
Aber sie ist immer noch registriert, geschickterweise auf einen Salzburger Softwaretechniker namens Andre Rajkovski, der ungeschickterweise viel mit Georg Hofherr und noch mehr mit seinem Bruder Rudolf zu tun hat, dessen Angestellter er ist (hier).

Die Domain derwilhelm.org ist von Hofherr/Rajkovski erst kürzlich durch Einzahlung der Jahresgebühr bis April 2018 verlängert worden.


Hier können Sie diesen Artikel direkt im Forum kommentieren.

   
  Hinter den schmutzigen Fake-Seiten der SPÖ steckt ein Ex-Hofherr-Mann   [02.10.2017]




Dazu zwei archivierte Original-Dokumente von der Webseite der Tiroler PR-Agentur P 8 Hofherr, vormals Hofherr Communikation:





Mit auf dem Foto oben und engster Mitarbeiter Pullers als Standortchef der Hofherr-Agentur in Wien: Florian Tursky, inzwischen Pressesprecher von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP)

   
  „Geschätzter Herwig!“   [30.09.2017]

Vergangenen Montag hatte Noch-Landtagspräsident Herwig van Staa die Klubobleute der im Landtag vertretenen Parteien zusammengeheißen, um sie - seinem Freund Hans Lindenberger zuliebe - zu einem Eingriff in die bestehende Gesetzeslage zu bewegen. Van Staas eigens für dieses Treffen verfasstes Grundlagenpapier strotzt vor Auslassungen und bewussten Fehlschlüssen und führte schließlich auch dazu, dass die Sitzung selbst ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen ist. Lindenberger wurde lediglich ersucht, selbst einen schriftlichen Vorschlag dazu auszuarbeiten, wie das Impuls-Team sich eine Lösung vorstellen könnte.

Lindenbergers „Gedankengänge für eine mögliche weitere Vorgangsweise“ sind eher kurze gewesen und liegen bereits vor.
Das ist alles dermaßen kläglich und untauglich, dass es (s)einerseits zum Weinen, andererseits aber auch zum Hellauflachen ist.
Von einem Vorschlag nicht einmal die Rede.





Hier das Schreiben Lindenbergers an van Staa vom 26.9.2017 in voller Länge.


Zur Erinnerung:
Die Selbstverpflichtung der Impuls-Mandatare mittels „unwiderruflicher Zusage“ macht alles Drumherumgerede sinnlos.


PS. Achtung, kein Fake!

   
  Politik im Hinterzimmer: Der FPÖ-Funktionär und seine NS-Devotionalien   [26.09.2017]

Manchmal sagen Bilder wirklich mehr als Worte. Zum Beispiel im Falle des Martin Hochstöger, langjähriger Präsident der Apothekerkammer Tirol und Mitglied des aktuellen Landesparteivorstandes der FPÖ Tirol sowie der schlagenden Verbindung Corps Gothia. Auch sein Vater und sein Großvater waren „Gothianer“. Hochstöger war auch Organisator vom Burschenschafter-Kommers in Innsbruck 2009.

Er führt in vierter Generation die Stadtapotheke „Zur Mariahilf“ in Landeck. Sein Vater Carl, geboren 1930, kandidierte für die FPÖ, sein Großvater Karl, Jahrgang 1901, war Mitglied der SS. Er war von den Nazis nach dem Einmarsch für einige Wochen als kommissarischer Leiter der Bezirkshauptmannschaft Landeck eingesetzt. In seine Zeit dort fällt die Volksabstimmung vom 10. April 1938. An sie erinnert eine große Marmortafel von damals, die Martin Hochstöger im Raum hinter der Apotheke prominent angebracht hat.




Das Erinnerungsstück an die braune Zeit hängt gut sichtbar über dem Aufzugsportal, der zu den Verwaltungsräumen im ersten Stock führt. Das Hinterzimmer im Bild ist für die Angestellten nicht nur frei zugänglich, sondern sie haben dort auch verschiedene Arbeiten zu verrichten.

Knapp neben dem Aufzug steht eine Vitrine, in der Nazi-Insignien zur Schau gestellt werden: ein SS-Totenkopf mit Eisernem Kreuz auf rotem Tuch sowie ein schwarzes Leibchen mit dem Reichsadler auf der Brust.




Die gezeigten Symbole des Hitlerregimes fallen eindeutig unter das Abzeichengesetz § 1 und dürfen nicht zur Schau gestellt werden.

Die Bilder oben gewähren einen kleinen Einblick in das Hinterstübchen eines FPÖ-Politikers im Jahre 2017.
Man will gar nicht wissen, was sich möglicherweise erst in den Privaträumen des hohen FPÖ-Funktionärs findet. Aber vielleicht kann ja das LKA, wenn es jetzt die oben dokumentierten Objekte beschlagnahmen geht, einen Blick in die Wohnungen der Familie im zweiten und dritten Stock des Hauses Malserstraße 18 werfen.




Öffentlich macht man auf FPÖ, die wahre Politik spielt sich aber oft im Hinterzimmer ab.
Aktueller Screenshot: FPÖ-Chef Abwerzger (rechts) zu Besuch bei Parteifreund Hochstöger (noch weiter rechts), Juli 2017.


Forum

   
  Tierschützer als Tierquäler   [23.09.2017]

In Tirol werden zwischen sechzig- und siebzigtausend Schafe gehalten. Wenn das artgerecht geschehen soll, dann dürfen sie nicht in der größten Sommerhitze in tiefen Tallagen eingezäunt oder in dunklen Ställen zusammengepfercht werden, sondern müssen zumindest für die drei, vier schönsten Monate auf die Almen und ins Gebirge gebracht werden.

Auf der Kirchbergalm im Südtiroler Ultental sind im Juli dieses Jahres 27 Schafe von Wölfen gerissen worden.
Gerissen worden heißt, gejagt und bei lebendigem Leibe zerfetzt worden.
Die Verantwortung für solche Massaker tragen jene, die die Ansiedlung von Bären und Wölfen in den Alpen betreiben, der WWF vornedran. Das ist Tierquälerei, die sich als Tierschutz ausgibt. Organisierte Tierquälerei in allerschrecklichster Weise. Es geht nicht um den Schaden, der den Bauern zugefügt wird, sondern um das Leiden der Lämmer und Schafe, deren elendiges Verrecken. Deren Hinrichtung.



Tierschützer, wirkliche Tierschützer, solche, die sich zurecht so nennen, stehen klar auf Seiten der Schafe und nicht der Wölfe und müssen auch für den Abschuss dieser Raubtiere eintreten.

   
  Süddeutsche Zeitung: „Tiroler Blaskapellen spielen Nazi-Marsch beim Wiesn-Umzug“   [21.09.2017]





Süddeutsche Zeitung, 21.9.2017

   
  Ja, so san’s! - Am Beispiel Andrä Rupprechter    [15.09.2017]

Heumilch predigen …





„Heumilchgala“ in Salzburg, März 2016: Minister Rupprechter verleiht das EU-Gütesiegel „garantiert traditionelle Spezialität“ an die ARGE Heumilch Österreich


… und Silomilch trinken



Wahlwerbung für Andrä Rupprechter: Kurz-türkise Draufkleber auf ÖVP-schwarzen Siloballen
(Reith im Alpbachtal, August 2017)


   
  Schaut einmal, woher der übelste Ausländer-Hetzer Tirols viele Facebook-Likes erhalten haben will   [11.09.2017]



Die Auflistung folgt dem Alphabet der Ländernamen (Ausschnitt).

Weitere Abwerzger-Fans soll es demnach geben in:
Afghanistan: 39, Ägypten: 42, Bangladesh: 14, Cote D’Ivoire: 30, Kamerun: 13, Kosovo: 41, Ungarn: 68,
Syrien: 16, Thailand: 19, Türkei: 85, Vietnam: 11 (Auswahl)

Forum
   
  Die vermutlich dümmste, selbstbeschädigendste Werbekampagne dieses Wahlkampfes   [09.09.2017]

Wer‘s noch nicht kennt:



Allein vier Einschaltungen in einer einzigen Ausgabe der Oberländer Rundschau (23. August 2017)

Dominik Schrott (Liste Kurz) auf die Frage, wieviel Geld er für seinen Wahlkampf zur Verfügung habe: „Soviel wie es braucht.“


PS. Die smarte Werbelinie in eigener Sache ist damit zu erklären, dass D.S. Mitarbeiter dieses Unternehmens ist:



   
  Der Airbnb-Bauer von Hinterthiersee   [03.09.2017]

Am „Oberbichlhof“ wird eine „traumhafte exclusive Wohnung“ für sechs Personen über Airbnb vermietet. Airbnb (aus: Airbed and breakfest) ist eine kalifornische Internetplattform, die weltweit Privatunterkünfte als Übernachtungsmöglichkeit anbietet.
Der „Oberbichlhof“ ist im Jahre 2009 mit Unterstützung des Landeskulturfonds von Richard Labek gekauft und auf seinen Sohn Michael grundbücherlich eingetragen worden. Als auf dieser Seite im Herbst 2013 berichtet wurde, Wie Herr Labek dem Land und dem Landeskulturfonds auf den Kopf scheißt, wurde dem Mulitimillionär das 300.000-Euro-Darlehen fällig gestellt und der zu Unrecht bezogenen Zinsenzuschuss zurückgefordert. Jetzt also Airbnb.




Wegen meiner früheren Artikel über die Geschäfte der Familie Labek bin ich von dieser wegen a) Verleumdung, b) übler Nachrede, c) Beleidigung, d) Diebstahl, e) Diebstahl durch Einbruch oder mit Waffen und f) Kreditschädigung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt worden. Die Ermittlungen sind umgehend eingestellt worden. Die Vorwürfe waren für die Justiz „weder plausibel“, noch haben sie „sonst einen weitere Ermittlungen rechtfertigenden Anfangsverdacht begründet“.

Am vorigen Wochenende feierte Labek sen., der alles, was man in Tirol, aber auch nur in Tirol, ungestraft aufführen kann, aufgeführt hat, seinen 80er. Günther Platter gratulierte mit einer Videobotschaft.

Forum

   
  Um wieviel schmutziger die Politik in den letzten 20 Jahren geworden ist   [31.08.2017]

Am 9. März 1997 wurden die Tirolerinnen und Tiroler schon einmal befragt, ob sie eine Bewerbung um neuerliche Olympische Winterspiele „in Innsbruck-Tirol“ befürworten oder nicht. Die Frage wurde damals – völlig neutral – so gestellt:





Weil die Bevölkerung auf diese ergebnisoffene Formulierung mehrheitlich mit Nein geantwortet hat, versucht es die Politik jetzt, 20 Jahre später und um 20 Jahre durchtriebener, mit einer ganz dicken Manipulation bei der Fragestellung:





Suggestivfrage

Forum

   
  El Capitan / Ötztal: Und dann noch eine ganz dicke Lüge hinterdrein   [26.08.2017]

Nachdem im Forum und im Tagebuch dieser Seite darauf hingewiesen wurde, dass der sogenannte Ötztaler Radmarathon, der – wie man weiß - rund um die Stubaier Alpen führt, heuer stupiderweise groß mit dem berühmten El Capitan aus dem Yosemite-Nationalpark in Kalifornien „wirbt“, auf Foldern, Flugblättern, Broschüren, Plakaten und im Netz, greift heute, eh nur fünf Tage später, die TT diesen Fauxpas auf und lässt Oliver Schwarz, den Geschäftsführer des TVB Ötztal, sich um Kopf und Kragen reden.

„Wir haben in 37 Jahren Ötztaler Radmarathon für unser Leitsujet etliche Male Bergmotive aus dem Ötztal verwendet. Dieses Mal haben wir die Idee einer frei inszenierten Gestaltung des Themas Radsport und Berg für gut befunden." Man habe heuer dem gestalterischen Freigeist vor geografisch akkurater Bildauswahl den Vorrang gegeben. Das werde in Zukunft nicht mehr vorkommen, so Schwarz. (TT)


Da musste der Geh-her-da der Sölder Bergbahnen wieder einmal den Lugnbeitl geben, um etwas zurechtzubiegen, was nicht zurechtzubiegen ist. Nein, das war keine „Idee einer frei inszenierten Gestaltung“, sondern ein Reinfall in Reinkultur mit Anlauf. Das „Leitsujet“ (Schwarz) zeigt nämlich nicht einmal die weltbekannte amerikanische Felswand, sondern: dreimal.



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Hätte man bewusst den prägnanten El Capitan als solchen ins Bild rücken wollen, hätte man ihn nicht per Photoshop nahezu unkenntlich gemacht und ihm auch kein Tiroler Bergkreuz aufgesetzt.

Wie ein beim Schwindeln ertappter Schulbub streitet Oliver Schwarz die Manipulation ab und sagt dann aber: „I tua’s nimmer!“

Wenn für das „Ötztaler“-Spektakel ein Budget von 600.000 Euro zur Verfügung steht, dann könnte man sich eine professionellere Grafikagentur leisten. Und auch einen gescheiteren Pressesprecher als Oliver Schwarz.

   
  So wird in einer selbstbewussten Demokratie die Olympia-Frage gestellt   [24.08.2017]

München 2013 (für Winterspiele 2022):





Hamburg 2015 (für Sommerspiele 2024):





Und so wird sie fern von Europa im Taroll des Jahres 2017 gestellt:






***


Das entsprechende Landesgesetz zum Thema Volksbefragung sieht indessen so aus:



Landesrecht Tirol, IV. Hauptstück, Volksbefragung


Volksbefragung Salzburg 2005 (für Winterspiele 2014):

Soll sich das Land Salzburg dafür einsetzen, dass die Olympischen Winterspiele im Jahr 2014 in Salzburg stattfinden?


Volksbefragung Wien 2013 (für Sommerspiele 2024):

Soll sich die Stadt um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2028 bemühen?


Forum

   
  Wie der Tourismus alles verramscht - am Beispiel „Ötztaler Radmarathon“   [21.08.2017]

Massentourismus, wie er in vielen Teilen Tirols wütet, ist Verkauf. Verkauf von allem und jedem, was verkaufbar ist. Er greift sich Natur („Gletscherehe“), Tradition („Korbflechten in der Fußgängerzone“), Geschichte („Hannibal“), vergreift sich daran; verwurstet es - oder missbraucht es mindestens als Etikett für irgendeine Kommerzscheiße. Wir sind beim Touristenrummel, der sich Ötztaler Radmarathon nennt und in Teilen Tirols und Südtirols sich zur Land- und Straßenplage ausgewachsen hat.

„Ich habe einen Traum“, sagte der große amerikanische Bügerrechtler und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King, Kämpfer gegen die Rassentrennung in den USA, in seiner berühmten Rede 1963 beim Marsch auf Washington. „Ich habe einen Traum“, sagte er dort vor 250.000 Menschen, dass sich eines Tages die Überzeugung durchsetzen werde, dass alle Menschen gleich erschaffen sind. „Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt.“




Für diesen Traum ist Martin Luther King gestorben, im April 1968 in Memphis einem rassistischen Attentat zum Opfer gefallen.


Und jetzt kommen unsere Werbefuzzis daher, ohne Bildung und ohne Scham, haben irgendwann irgendwo einmal irgendetwas gehört von „Ich habe einen Traum“, Worte, die eigentlich nur hin zur Geschichte des Antiapartheitkampfes führen können (eines Kampfes, der, wie man gerade sieht, auch in Amerika noch lange nicht zu Ende gekämpft ist), von den Fuzzis aber zum Werbeslogan für ihren Kassenfüller heruntergenudelt werden.
Gedankenlos. Geschichtslos. Geschmacklos. Rücksichtslos. Pietätlos.




Der Traum Martin Luther Kings verhöhnt und der Kampf gegen den Rassismus ausgebeutet für massentouristische Bespaßung: seit 15 Jahren. Auch 2017.

Forum


NS. Und noch eins drauf:
Der „Ötztaler Radmarathon“ führt heuer offenbar bis nach Kalifornien.

   
  Die TIWAG stellt die illegalen Aufsichtsrats-Entschädigungen für die Betriebsräte ein   [19.08.2017]

Ausgelöst durch den Artikel Wie sich der TIWAG-Vorstand systematisch Betriebsräte kauft, will sich der Vorstand nun doch an die Gesetze halten, nach denen Sitzungsgelder für die vom Betriebsrat entsandten Mitglieder des Aufsichtsrates schlichtweg verboten sind. Nach Erscheinen des genannten Artikels wurden die entsprechenden Zahlungen abgeschafft.

Nicht nur jahrelang, sondern jahrzehntelang sind ganze Generationen von Betriebsräten von der jeweiligen Chefetage mit in Summe Millionen von Schillingen und Hunderttausenden von Euros angefüttert worden. Mader, Pertl & Co. haben sich damit ihre ohnehin bereits illegal hohen Gehälter weiter aufgestockt.

Ob der Vorstand für die gewohnheitsmäßigen Gesetzesverletzungen auch strafrechtlich belangt wird und wie weit die betroffenen Betriebsräte die zu Unrecht erhaltenen Gelder zurückgeben müssen, soll noch geklärt werden.





Die TIWAG-Vorstände Erich Entstrasser und Johann Herdina waren, Kommunikationsgenies, die sie sind, zu keiner Stellungnahme bereit.

Forum

   
  Zur Olympia-Propaganda vergattert    [17.08.2017]

Die Abteilungen im Landhaus haben von höchster Stelle die Anweisung erhalten, in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich Werbung für eine Zustimmung bei der Volksbefragung zu machen.

Das geht hinunter bis zur Kulturabteilung von Beate Palfrader, deren Büroleiterin sich nicht zu blöd ist, noch die Kulturbeiratsmitglieder für die Weitergabe dieser „Informationen in Ihrem Wirkungsfeld“ einzuspannen:




Hier wird über die höchst manipulative Volksbefragung diskutiert.

   
  Olympia-Volksbefragung: Kleinbeigebi Mair empfiehlt jetzt auch ein „Ja“   [14.08.2017]

Die Grünen haben ihre früher kritische Position zu Olympia in einem Fünf-Seiten-Papier



dermaßen ausdifferenziert, dass vom Landesausschuss der Partei am 11. August ein „skeptisches Ja“ als Parteilinie beschlossen werden konnte.

Auch der höchst manipulativen Formulierung der Fragestellung haben Landesvorstand und Landesausschuss der Tiroler Grünen am Freitag ihre Zustimmung gegeben.




Hier wird im Forum über die Olympia-Bewerbung diskutiert.

   
  Die wichtigsten Dokumente zur „Causa Impuls“   [10.08.2017]

Unwiderrufliche Zusage Impuls, 14.12.2013

Gutachten Verfassungsdient, 1.12.2014

Gutachten Wimmer, 28.10.2015

Gutachten Sickinger, 3.12.2015

Gutachten Mayer, 8.12.2015

Aufforderung durch RA Perktold (1), 9.12.2015

Van Staa an Lindenberger (1), 14.12.2015

Peer an Landtag (Mail H. Mayer), 15.12.2015

Protokoll Obleuterat, 15.12.2015

Aufforderung durch RA Perktold (2), 23.12.2015

Van Staa an Lindenberger (2), 30.12.2015

Urteil OGH, 1.8.2017

Lindenbergers „Lösungsvorschlag“, 26.9.2017

Vorschlag einer „Lex Lindenberger“ durch Gebi Mair

Gutachten Heinz Mayer bzgl. einer Gesetzesänderung


Hier können Sie dazu direkt im Forum diskutieren.


   
  Der Landtagspräsident auf Amtspapier: „Lieber Hans!“   [09.08.2017]



   
  „In Tirol wurde das Schützenwesen unter den Nationalsozialisten verboten.“*   [02.08.2017]



Auf diesem Beweisfoto (Innsbruck, Hauptbahnhof, 5. Oktober 1940) droht Hitler den Schützen doch, wie man sieht, unmissverständlich Ohrfeigen an, wenn sie nicht sofort verschwinden.

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*) Die Lüge vom Verbot wird heute noch auf der von den Schützen mitverfassten Wikipedia-Seite verbreitet.


Nachtrag, 3.8.2017:
Aufgrund obigen Eintrags hat Wikipedia noch gestern den Satz „Im bei Österreich verbliebenen Teil Tirols wurde das Schützenwesen unter den Nationalsozialisten verboten.“ aus dem Schützen-Artikel gelöscht (hier).

   
  TIWAG eröffnet neue Rennstrecke zum Finstertal-Speicher    [26.07.2017]

In einem quasi Pilot-Projekt für Porsche- und Ferrari-Piloten hebt die TIWAG jetzt die Schranken auf der Versorgungsstraße zum Stausee auf 2335 m und gibt diese als Rallyestrecke frei.

Wir waren bei den ersten vielversprechenden Tests der Münchner Motor-Asse am Sonntag boxenludernah dabei.
Hier die ersten Bilder vom neuen Racingkurs.









   
  FPÖ-Rambo aus Tirol   [24.07.2017]

Guido Leitner ist FPÖ-Ortsparteiobmann von Hopfgarten und stellvertretender FPÖ-Bezirksparteiobmann von Kitzbühel.
Und offenbar fanatischer Militarist, der sich sich auf Facebook als „Rambo“ inszeniert.
Man will gar nicht wissen, was sich so einer unter einem „sicheren Österreich“ vorstellt.








Ob das öffentliche Posieren mit schwerem Gerät und die Zurschaustellung von Einrichtungen des Bundesheerers nicht auch unter das Verbot der Verbreitung von Darstellungen militärischer Einrichtungen fällt, mögen andere beurteilen.

   
  Mitten unter uns: Warum tut einer sowas?   [18.07.2017]

Was ist in die Leute gefahren?
Was hat die FPÖ da angerichtet?
Kein alter Neonazi aus Bad Goisern, kein Skinhead aus Hoyerswerda, sondern ein gut situierter Herr Amtsdirektor beim Finanzamt, ein braver Familienvater aus einem Tiroler Nest namens Flirsch.

Warum erfindet jemand sowas?
Warum verbreitet jemand sowas?
Warum adressiert jemand sowas an den politischen Dauerzündler Markus Abwerzger?





Von A bis Z natürlich erfunden und erlogen. Reine Hetze. Angstmache. Mit Schweineköpfen als Symbole für die Politiker. Und einem Totenschädel hinter den „testosterongesteuerten Analphabeten“.
Heute den vierten Tag online auf der Facebookseite des Tiroler FPÖ-Obmanns. Mehrfach zur Kenntnis gebracht – und von Abwerzger und seiner Buberlpartie bewusst nicht gelöscht.

Warum tut die FPÖ das?
Weil sie schüren will, ein größeres Feuer will, einen Brand, einen Flächenbrand.

Bis vor kurzem gab es einen Paragrafen im österreichischen Strafgesetzbuch, der die „Verbreitung falscher beunruhigender Gerüchte“ unter Strafe stellte. Dieser ist 2015 abgeschafft worden.


   
  Fritz Gurgiser und die Geschichte vom Fuchs und den Trauben   [15.07.2017]

Der Fuchs biss die Zähne zusammen, rümpfte die Nase und meinte hochmütig:
„Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.“
Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den Wald zurück.


Äsop (griech. Dichter, 6. Jahrhundert v. Chr.)




Tiroler Tageszeitung, 3.7.2017


Nachgefragt:




   
  Apfolterer in seiner Eitelkeit merkt gar nicht, wie die Kaiserjägermusik
von der russischen Propaganda missbraucht wird
   [10.07.2017]

Oder aber, schlimmer, er stimmt überein mit Putins Politik.

Ein russisches Filmteam hat sich für heute bei den Kaiserjägern eingeladen, um dort noch einmal Anerkennung und Beifall für Moskau abzuholen.




Schon beim letztlich sehr folgenreichen Moskau-Trip der Original Tiroler Kaiserjägermusik warfen sich die russischen Propagandamedien auf die Apfolterer-Truppe und nutzten deren Auftritte politisch aus, ist doch seit Beginn der Sanktionen gegen Russland solcher Besuch aus dem Westen sehr selten geworden.
Und die Kaiserjäger ließen sich willig vereinnahmen.





Der Sender Russia Today wird allgemein als Sprachrohr des Kreml gesehen, dessen Ziel es ist, das Image Russlands im Ausland zu verbessern (Wikipedia). Gemma Pörzgen von Reporter ohne Grenzen sagt: „Mit Journalismus hat Russia Today aus meiner Sicht wenig zu tun. Das ist ein gezieltes Propaganda-Instrument der russischen Regierung.“ Experten empfehlen, keine Interviews zu geben, um sich nicht instrumentalisieren zu lassen.

In Deutschland tut sich der Sender vor allem durch seine Liveübertragungen von Pegida-Märschen hervor, in Österreich hyped Russia Today insbesondere H.C. Strache und die FPÖ (hier und hier und hier usw.).

Kaiserjäger auf Russia Today (Youtube-Video)





Auch das Nachrichtenportal Sputnik gilt als Waffe im Informationskrieg Russlands gegen den Westen, als „Werkzeug der Einflussnahme und der Propaganda“, wie es der französische Präsident Macron kürzlich in der „Zeit“ bezeichnet hat.

   
  Deswegen darf die TT nicht über die „Penthouse-Affäre Gschwentner“ schreiben   [06.07.2017]



Tiroler Tageszeitung, 30.12.2016


TT-Redakteur Markus Schramek, Luggers Ombudsmann-Kollege, war übrigens der Büroleiter von Landesrat Hannes Gschwentner. Alles klar?

   
  Gschwentners Motto   [05.07.2017]



Politisch klar verfehlt.
Privat perfekt verwirklicht.

Dazu:

Neue Heimat-Chef Hannes Gschwentner baut sich eine Neue Heimat-Penthouse-Wohnung,
verkauft sie an seine Frau und zieht mit ihr ein


   
  Duringer reitet wieder   [03.07.2017]

Der Noch-Obmann des Tiroler Sängerbundes hat einem Mitgliedschor mit dem Ausschluss gedroht.
Wegen „vereinsschädigenden Verhaltens“:




Es stellt sich die Frage, wer hier das Ansehen des Vereins schädigt.
Bzw.: Welches Ansehen?

Der „Chor der Vielfalt“ ist jedenfalls auf das Ultimatum Duringers nicht eingegangen.

Nun plagen Obmann Duringer freilich „schlaflose Nächte und Selbstzweifel“, wie er über Tiroler Tageszeitung (1.7.2017) landesweit kundtut.




Neu:

Die vom Obmann übel heruntergemachte „Initiativgruppe Tiroler Sängerbund“ hat auf sein oben wiedergegebenes Schmähschreiben reagiert und einen Offenen Brief an den Präsidenten des Vereins (Günther Platter), den Vorstand des Sängerbundes sowie die Kulturabteilung des Landes (Beate Palfrader) gerichtet.

Offener Brief (samt Anlagen)

   
  Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den Imster FPÖ-Funktionär, der Hitler zum Geburtstag gratuliert hat, eingestellt   [28.06.2017]

Franz Schardinger, so sein Name, hat bei der Einvernahme durch das Landesamt für Verfassungsschutz angegeben, er habe seine beiden Facebook-Einträge „Happy Birthday Adolf!“ und „Geburtstage von Freunden: Adolf Hitler“ für Satire gehalten ...



... und ist damit bei der Staatsanwaltschaft durchgekommen.

Das kann nur als Freibrief für künftige Hitlerverehrungen verstanden werden.
Die Polizei hat nichts gefunden, was „für eine rechtsradikale Gesinnung“ des „Bezirksparteileitungsmitglieds einer politisch dem rechten Lager zuordenbaren Partei“ gesprochen hätte. (Einstellung des Verfahrens).

Vielleicht wollte sie nicht.

Dies zum Beispiel wäre richtig leicht zu finden gewesen:



Verteidigt wurde Schardinger übrigens von Eva Maria Kathrein, der Kanzlei-Partnerin des FPÖ-Obmanns Markus Abwerzger.

   
  Wenn man über den Maschinenring redet, sollte man auch wissen, wer dahintersteckt   [27.06.2017]

Aus der Tiroler Tageszeitung wird man das nie erfahren, ist doch Hermann Gahr, der Landesgeschäftsführer dieses als Genossenschaft aufgesetzten Unternehmens, ein Spezl Peter Nindlers und stets dessen heißeste Infoquelle, was Landwirtschaftskammer, ÖVP und Südtirolknatsch anlangt.

Dabei ist es doch durchaus interessant zu sehen, woran die MR-Service Tirol beteiligt ist und wer umkehrt Geschäftsanteile am Maschinenring hat.




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Damit erklären sich vielleicht auch die Bons bzw. Bonbons, welche die Landeslandwirtschaftskammer für die MR-Mitarbeiter bereithält.

   
  TT, aheu!   [17.06.2017]

Georg Dornauer ist stellvertretender Landesparteichef der SPÖ Tirol, stellvertretender SPÖ-Klubchef im Landtag
sowie Bezirksparteivorsitzender und Spitzenkandidat der SPÖ Innsbruck-Land.



Anita Heubacher (Bild oben) ist Redakteurin der Tiroler Tageszeitung („Chefreporterin“) und Lebensgefährtin
von Georg Dornauer.

***

Am späten Nachmittag des 14. Juni 2017, es ist der Mittwoch vor Fronleichnam, verschickt Georg Dornauer nachstehendes Mail an die Landesbeamten, die um diese Zeit größtenteils bereits außer Haus sind.





Egal.
Anita Heubacher (aheu) nämlich sitzt noch in der TT-Redaktion und kann die Dornauer-Geschichte bequem in die Feiertagsausgabe rücken.




Tiroler Tageszeitung, 15.6.2017


Kommentar erübrigt sich.


Dafür zwei Bonus-Tracks:






   
  Der Schirmherr der Kaiserjäger will Schirmherr der Kaiserjäger bleiben   [14.06.2017]

Die Kaiserjägermusik hat von den Benefizkonzerteinnahmen für die Hochwassergeschädigten von vor genau zwei Jahren 6.100 Euro an die Betroffenen in See und in Sellrain ausbezahlt und 4.880 Euro vom eingesammelten Geld selbst behalten. Das heißt, sie hat 55 Prozent dem angegebenen Sammelzweck entsprechend verwendet und 45 Prozent in die eigene Tasche gesteckt (hier).

Ich habe den Schirmherr der „Original Tiroler Kaiserjägermusik“ gefragt, ob er angesichts auch der staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen den Obmann und den Kassier seines Vereines wegen des Verdachts der Untreue bzw. der Beitragstäterschaft seine Funktion des Schirmherrn nicht zurückzulegen oder zumindest ruhend zu stellen gedenke.




Der Landeshauptmann hat zu verstehen gegeben, dass er hinter der Vereinsführung stehe und diese ungeachtet aller dokumentierten Vergehen weiterhin beschützen und „beschirmen“ will.

   
  Ausschussmitglied der Kaiserjägermusik handelt mit Nazi-Devotionalien   [05.06.2017]

Bei der „Original Tiroler Kaiserjägermusik“ hat’s nicht nur der Obmann mit Militaria aus dem Dritten Reich.
Sein Fahnenoffizier Bert Brandauer aus St. Johann, pensionierter Vizeleutnant des österreichischen Bundesheeres (!) und Kommandant der Fahnenabordnung der Kaiserjägermusik, handelt – scheinheilig - sogar ganz offen mit Nazi-Devotionalien.




Berts Sammlerecke
Oberleutnant Brandauer

   
  Manche bekommen es nicht nur hinten, sondern auch vorne hineingesteckt    [30.05.2017]



Anfüttern des Klientels. Aber schon ganz wörtlich.

Und wo bekommt der Mindestpensionist seinen 4-Euro-Gutschein her, und von wem die Alleinerzieherin und all die Teilzeitbeschäftigten, die keine Landwirtschaftskammer hinter sich haben, die jährlich mit 5,7 Millionen Euro Steuergeld aus dem Landesbudget ausgehalten wird?

   
  Ist doch klar, dass jetzt wieder einmal der Bodner dran ist   [27.05.2017]




Erweiterung des TIWAG-Kraftwerks Kirchbichl um 110 Millionen Euro:
Das große Los, das große Baulos, hat die Firma Bodner gezogen.


Bodner ist seit vielen Jahren ein emsiger Sponsor der Tiroler Volkspartei.
Zum Beispiel über Inserate in ÖVP-Mitgliederzeitungen:



   
  Verdacht auch auf „Geldwäsche“: Ermittlungen in der „Affäre Kaiserjägermusik“ werden ausgeweitet   [23.05.2017]

Ende vergangener Woche gab es erste Hinweise darauf, dass wegen auffälliger Transaktionen auf dem Vereinskonto der Original Tiroler Kaiserjägermusik nun auch wegen des Verdachts der „Geldwäscherei“ (§ 165 StGB) Erhebungen laufen. Konkret geht es um dubiose „Spenden-Einzahlungen“ bei der Raiffeisen-Landesbank Tirol (RLB) - laut Vereinsobmann Hannes Apfolterer um „top-secret“-Zuwendungen, wobei der Sponsor „nicht namentlich erwähnt werden darf“ (Apfolterer).

Schon von der ersten Veröffentlichung in dieser Causa (hier) an stand der Verdacht der Geldwäsche im Raum. Wie die Staatsanwaltschaft Innsbruck bestätigt, ist nunmehr von Seiten der RLB auch tatsächlich eine sogenannte Geldwäscheverdachtsmeldung beim Landeskriminalamt eingebracht worden.
Somit werden die bisherigen Ermittlungen wegen möglicher Untreue bzw. Beitragstäterschaft auch auf diesen Tatverdacht ausgeweitet.




Vereinsobmann und Kapellmeister Hannes Apfolterer in „Tirol heute“, 3.5.2017 (mehr)


Übrigens scheint im Vereinsregister des Innenministeriums (Stand heute) immer noch Reinhard Auer als Kassier der Original Tiroler Kaiserjägermusik auf.

   
  „Causa Apfolterer“: Ein Ertrinkender schlägt um sich   [17.05.2017]

Wie eng, denke ich, wie schrecklich eng muss es die Führungsspitze der Original Tiroler Kaiserjägermusik bereits haben, dass sie so außer Rand und Band gerät! Einen deutlicheren Beweis, dass es die Wahrheit ist und nichts als die Wahrheit, was hier aufgedeckt wurde, hätte sie gar nicht liefern können, als durch die Untat, die sie jetzt gesetzt hat.
Hannes Apfolterer hat jene Person, die ihn mehrfach auf dubiose Eingänge auf dem Vereinskonto aufmerksam gemacht hat, die Vorstandssekretärin, Hauptorganisatorin und einzeln Zeichnungsberechtigte bei den Banken nämlich „mit sofortiger Wirkung“ aus dem Verein ausgeschlossen. Per Beschluss im stillen Kämmerlein und ohne Anhörung der Person. Mit Unterstützung seiner zwei willfährigen Stellvertreter. Ein deutlicheres Eingeständnis eigenen Fehlverhaltens in der Causa hätte er nicht liefern können.




Die Diktion spricht für sich. Noch die Unterschriften stecken voller Aggression.


Und: Auch einen altgedienten Fähnrich des Vereins, der sich aufgrund der jüngsten Vorkommnisse „aus moralischen, christlich-humanen und sozialen Gründen außerstande“ sieht, „weiterhin die Fahne der Original Tiroler Kaiserjägermusik zu tragen“, schmeißt er gleich mit hinaus.

Man kann das ganze nicht anders sehen, als den Anfang vom Ende – zumindest von Apfolterers eigener Rolle in der Kaiserjägermusik.


Die Staatsanwaltschaft ermittelt

   
  Ein Rechtsanwalt legt es darauf an, dass das tiwag.org-Forum abgedreht wird   [11.05.2017]

Demokratie ist schwierig. Für manche zu schwierig. Kritik aushalten, widersprechen, auf Argumente mit Gegenargumenten reagieren. Leichter ist: drohen. Mit „einstweiligen Verfügungen“ und „Unterlassungsklagen“.
So macht das in jüngster Zeit ständig der Rechtsanwalt Uwe Foidl aus Fügen im Namen von inzwischen schon zehn (!) Mandanten (ihm selbst inklusive).

Wegen jedem Scheißdreck.

Zum Beispiel verlangt er ultimativ die Löschung von so harmlosen Postings wie

Re: Grundstücksdeals BGM Mauracher - Buch

Autor: Leser
Datum: 28-04-17 18:46

Völlig neutral, unabhängig und zufällig hält Schwiegersohn und Schwager, Herr Rechtsanwalt Uwe, auch weiterhin seine privaten Sprechstunden im öffentlichen Gemeindeamt Buch:

http://www.buch.tirol.gv.at/NEU_Rechtsberatung_in_der_Gemeinde_Buch_in_Tirol


mit der Behauptung der Verletzung von Persönlichkeitsrechten seiner Person.


Ist es natürlich keine. Genausowenig wie dieses vom Anwalt inkriminierte Posting:

Re: Grundstücksdeals BGM Mauracher - Buch

Autor: Aufdecker
Datum: 02-05-17 15:15

Dieser Foidl wird wohl der Foidl aus Fügen sein. Vater und Bruder sind Zahnärzte in Fügen.


Wenn jemand den Informationsgehalt des Telefonbuches nicht aushält, dann ist das mediale Zensur.

Kürzlich hat derselbe Rechtsanwalt Foidl gefordert, „Namen und E-Mail-Adresse“ der Poster von nicht weniger als 32 Forum-Einträgen bekannt zu geben (hier).

*

Höhepunkt der Kampagne stellt freilich eine im April 2017 von Foidl beim Bezirksgericht Silz eingebrachte Mahnklage in der Höhe von 4.944,27 Euro plus 761,96 Euro Verfahrenskosten dar, die sich auf einen Kommentar vom April 2016 bezieht, welcher unmittelbar nach dem erfolgtem Löschungsbegehren aus dem Forum entfernt worden war.

Da Foidl mit seiner Anzeige gegen den anonymen Poster bei der Staatsanwalt gefloppt ist, versucht er sich jetzt bei mir zu rächen. Das Verfahren ist anhängig.





Wie gesagt, der Rechtsanwalt legt es darauf an, dass das tiwag.org-Forum abgedreht wird.


Dankschreiben sind direkt zu richten an die Kanzlei Foidl.


Nachtrag 13.5.2017:

Rechtsanwalt F. hat es zwischenzeitlich vorgezogen, die Webseite seiner Kanzlei vom Netz zu nehmen. Für Nachfragen steht diese Kontaktadresse zur Verfügung.


   
  Geht doch! – Nachtrag zur Affäre Kaiserjägermusik   [05.05.2017]

Nachdem „Tirol heute“ ausführlich über eingeleitete Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den Kassier und den Obmann der Kaiserjägermusikkapelle (ausgelöst durch diesen Artikel) berichtet hat ...



Tirol heute, 3.5.2017


... ziehen auch andere Medien nach. Seriös …



Kurier, 4.5.2017


… oder ein bisschen weniger seriös …



Krone, 4.5.2017


oder aber auch komplett unseriös* und (wie gewohnt) ohne Angabe der Quelle:



Tiroler Tageszeitung, 4.5.2017




Tiroler Tageszeitung, 5.5.2017

_____

*) Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hannes Apfolterer nicht, weil er „auf Ungereimtheiten nicht reagiert haben soll“, sondern wegen des Verdachts der „Bestimmung“ (Anstiftung) und der „Beitragstäterschaft“.

Auf Grund der von Apfolterer angeordneten Manipulation der Moskau-Abrechnung ist sehr wohl – auf dem Papier - ein „Überschuss“ herausgekommen:




In Wahrheit ist die Original Tiroler Kaiserjägermusik bei ihrer Hausbank RLB hoch verschuldet und wurde ihr der bisherige Überziehungsrahmen aufgekündigt. Aushilfsmusiker warten seit Monaten auf ihnen zugesagte Honorare.
Zudem ist Ende Juni die Halbjahresgage für Kapellmeister Apfolterer in der Höhe von 10.500 Euro fällig.

   
  Die besten Witze über die TIWAG macht immer noch die TIWAG selbst   [01.05.2017]

Aus Anlass der jüngst hier aufgezeigten illegalen Anfütterung von Betriebsräten, und weil zwar in der Unternehmensführung der TIWAG vieles lachhaft, aber gar nicht zum Lachen ist, leisten wir uns den Spaß, und geben uns ein paar Wuchteln aus dem - Achtung, der Titel ist schon der erste Witz - „Verhaltenskodex der TIWAG-Gruppe“.





„Jeder ist selbst dafür verantwortlich“, richtet der Vorstand in der kleinen knallbunten
Broschüre sein Vorwort an die Mitarbeiter, „dass sein Handeln gemäß dem Kodex und den
gesetzlichen Bestimmungen erfolgt. Nutzen Sie den Kodex auch als Instrumentarium,
wenn Sie mit einer ethischen Konfliktsituation konfrontiert sind.“







Einer geht noch:




Eine besonders weiträumige Umgehung sämtlicher Compliance-Regeln: demnächst hier.

   
  Weshalb die TT fast „jedes Wort wert“ ist   [24.04.2017]

Vergangenen Samstag, kurz nach 8 Uhr morgens, wurde hier die Hitler-Huldigung eines Tiroler FPÖ-Funktionärs öffentlich gemacht (Eintrag vom 22.4.). Drei Stunden später war er aus der Partei ausgeschlossen und kurz nach Mittag ging die Geschichte per APA-Meldung an die Medien, welche sie alle gleich 1:1 online stellten. Wie versehentlich auch die TT, obschon die Aussendung doch einen schwerwiegenden Fehler enthielt.




Tiroler Tageszeitung (online), 22.4.2017, 13:02


Aber niemandem ist der Lapsus aufgefallen!
Bei Standard, Presse, Salzburger und Oberösterreichische Nachrichten, Kleine Zeitung, Kurier usw. findet er sich sogar heute noch. Nur die TT hat ihn wenig später entdeckt und natürlich dann auch gleich behoben.

Wer findet ihn?




Tiroler Tageszeitung (online), 22.4.2017, 16:26


Dazu – aus der derzeit laufenden TT-Eigenwerbung:



   
  Tiroler FPÖ-Funktionär gratuliert seinem Facebook-Freund Adolf Hitler zum Geburtstag   [22.04.2017]

Franz Schardinger ist Mitglied der Imster FPÖ-Bezirksparteileitung.




Am 20. April 2017 postet er auf der Facebook-Seite eines Peter Zeinlinger unter dessen
Hinweis auf Hitlers Geburtstag (oben) diesen Eintrag (unten):



Der "Happy-Birthday"-Eintrag ist jetzt, 40 Stunden später, immer noch online.


Franz Schardinger war mit seinen FPÖ-Freunden nicht nur beim Akademikerball in Wien,
sondern auch im Bundespräsidentenwahlkampf für Norbert Hofer im gesamten Oberland aktiv.




Auf seiner eigenen Facebookseite veröffentlicht FP-Schardinger am 20. April dieses Posting:



Der Geburtstagswunsch (großes Bild) ist jetzt, 36 Stunden später, immer noch online.


Und jetzt schauen wir einmal, wie ein FPÖ-Landesobmann oder auch ein
FPÖ-Bundesobmann, unten mit Schardinger (rechts) im Bild, sich öffentlich dazu verhalten.

Die Zeit läuft.




   
  Eines von beiden ist ein FPÖ-Fake. Welches?   [20.04.2017]





Siehe auch:
Herr A. macht sich gern größer als er ist

   
  Eklat in Alpbach: Herzjesu-Minister Rupprechter lässt „Haderer-Kühe“ von Privatgrund entfernen   [18.04.2017]

Im Congress Centrum Alpbach findet heute und morgen die Tagung Frauen in Bergregionen statt, zu der auch Minister Andrä Rupprechter angereist ist.

Zu diesem Anlass hat Karin Duftner, die Altwirtin des Böglerhofes, in der von ihrer Familie bewirtschafteten Wiese die sehr bekannten, vom Cartoonisten Gerhard Haderer geschaffenen Kühe aufgestellt, um auf den verheerenden Milchpreis „in den Bergregionen“ aufmerksam zu machen.



Die berühmten Haderer-Kühe auf Archivbildern

Nach der Eröffnung der Konferenz durch den Minister und der ersten Veranstaltung am Nachmittag waren die „kritischen Kühe“ weggeräumt, offenbar auf Anweisung des Ministers durch Arbeiter der Gemeinde. Die Kühe seien illegal in der Wiese gestanden, so Rupprechter, der keine Kritik an seiner Politik ertragen mag.

Und ein aktuelles Bild aus Alpbach, knapp bevor die Kühe abgeführt wurden:



   
  Herr A. macht sich gern größer als er ist   [15.04.2017]



   
  Das Schlamassel bei der Kaiserjägermusik – und der Landeshauptmann mittendrin   [10.04.2017]





Günther Platter, Schirmherr der Apfolterer-Truppe, schweigt – das Tenorhorn fest an seinen Mund gepresst – und möchte die Affäre rundum ihn herum wieder einmal aussitzen.

Die höchst dubiose Finanzierung einer Moskaureise

Hier wird über die Causa Kaiserjägermusik im Forum diskutiert.

   
  Mann beißt Hund oder: FPÖ-Chef verteidigt straffällig gewordenen Wirtschaftsflüchtling   [08.04.2017]

Am 17. Jänner wurde hier über Hetz-Postings auf der Hetz-Seite eines Wirtshauspächters in Obsteig berichtet. Dieser Tage hat - wie Tiroler Tageszeitung, ORF und Krone nicht berichtet haben - der Prozess gegen ihn am Landesgericht Innsbruck stattgefunden.
Sein Anwalt: der berüchtigte Tiroler FPÖ-Obmann, der eine Vorliebe für kriminelle Ausländer hat, in dem Sinne, dass er eine Vorliebe für Hetze gegen sie hat und ihr auf seinem Facebook-Account breiten Raum gibt.

Bei seinem Mandanten handelt es sich um einen zugezogenen Deutschen, der in Deutschland zweimal vorbestraft ist (einmal wegen Betrugs), dort massiv Schulden gemacht hat und vor diesen nach Österreich geflüchtet ist. Um hier gegen nach Österreich geflüchtete unbescholtene Menschen zu hetzen.
Abwerzger, ein gelernter rabiater Burschenschafter, kommt auch als Anwalt nicht aus seinem Milieu heraus. So rät er doch allen Ernstes dem Angeklagten, sich wegen dieses Postings nicht schuldig zu bekennen:




„AK 47“ = Kalaschnikow (Awtomat Kalaschnikowa, 1947)


In seiner Aussage vor Gericht redet sich der Angeklagte unter Anleitung seines Anwalts folglich in einen unglaublichen Wirbel hinein und belastet sich mit jedem Satz, den er sagt, selbst immer mehr. Bis auch der Letzte im gutgefüllten Saal weiß, wie er das mit der „AK 47“, das er ganz anders verstanden haben will, wirklich verstanden hat. Trotzdem plädiert sein Anwalt für Freispruch im Falle dieses Postings und für Milde in Falle der zwei anderen. Abwerzger bezeichnet seinen Mandanten als mittellosen, reumütigen Mann, der es ehrlich meine, aber verunsichert sei durch die täglichen Meldungen von Gewalt und Unruhe. Wie zum Beispiel er, Abwerzger, sie ständig verbreite (hier). Nein, Letzteres sagt er natürlich nicht.

Die Richterin sieht das ganze ein bisserl anders und verurteilt den Wirt vom Lehnberghaus wegen Verhetzung durch Aufforderung zur Anwendung von Gewalt zu 280 Tagsätzen unbedingt. Das Urteil ist rechtskräftig.


Hier wurde und wird über den Fall im Forum diskutiert.

   
  Die höchst seltsamen Familienbande von Buch bei Jenbach   [27.03.2017]

Otto Mauracher, der Bürgermeister von Buch bei Jenbach, ist vor wenigen Tagen zurückgetreten nach dubiosen Grundstücksgeschäften zugunsten seiner Frau Herta.
Interimistisch übt Vizebürgermeister Walter Wallner das Amt aus. Wallner kommt auch von der blauen „Freien Bürgerliste“. Wallner ist der Bruder von Herta Mauracher. Er findet übrigens absolut nichts Anrüchiges an den sehr anrüchigen Grundstücksdeals seiner Schwester. „Wer soll denn da geschädigt worden sein?“

Der Vertrag von Herta Mauracher als Käuferin und Hermann Lechner als Verkäufer (100 EUR/m²) wurde übrigens in der Rechtsanwaltskanzlei von Dietmar Ritzberger in Schwaz ausgearbeitet. Ritzberger ist ebenfalls Mandatar der blauen „Bürgerliste Buch“ und – reiner Zufall – ein weiterer Schwager von (Ex-)Bürgermeister Mauracher.
Die Kanzlei Ritzberger-Janovsky ist auch regelmäßig für die Gemeinde Buch tätig.




Bei einem weiteren Grundstücks-Deal hat, wie man hört, Bürgermeister Mauracher seinem Listenfreund Johann Prosch (Weberbauer) drei Gründe in Baugründe umgewidmet, ohne dass dieser dafür – wie andere – auch nur einen Quadratmeter Grund der Gemeinde für den Sozialen Wohnbau zur Verfügung stellen musste. Als Immobilienmaklerin bei diesem Deal ist übrigens Margit Mauracher, die Schwägerin des Bürgermeisters, aufgetreten.

Die „Freie Bürgerliste Buch“ ist somit schwer in die Causa involviert, in der seit vergangener Woche auch das Landeskriminalamt ermittelt.


Hintergrund: Flugblatt Buch

   
  „Dachmarke Tirol“   [18.03.2017]










Vergiss es!


Nachtrag - außer Konkurrenz:




   
  Sängerbund-Präsident Günther Platter: „Hart durchgreifen, aber keinen Wirbel!“   [14.03.2017]

Bekanntlich ist es für Günther Platter unheimlich wichtig, selbst Chef des Landesschützenbundes zu sein und der Tiroler Kaiserjäger und Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes und des Tiroler Trachtenverbandes und des Tiroler Sängerbundes.

Wobei ihn das Ehrenamt bei letzterem etwas weniger freuen dürfte, seit es dort ordentlich Knatsch gibt. In der Kritik steht Manfred Duringer, Sängerbund-Obmann von Platters Gnaden. Auslöser ist die für kommenden Samstag einberufene außerordentliche Generalversammlung des Vereins, in welcher Duringer eine umstrittene Statutenänderung durchpeitschen und mittels vorgezogener Neuwahlen seine Position festigen möchte.
Dagegen gibt es Widerspruch von Seiten eines der Mitglieder-Chöre des Tiroler Sängerbundes und der „Initiativgruppe Tiroler Sängerbund“ in Form eines Offenen Briefes an dessen Präsidenten Günther Platter.

Die Verfasser wollten, dass Ihr Schreiben über das Sekretariat an alle Mitglieder versandt wird. Duringer hat das abgelehnt und ist schnurstracks zu seinem Schutzherrn gerannt, dessen knappe Anweisung im Titel dieses Artikels wiedergegeben wird.

Auszüge aus „Offener Brief - Chor der Vielfalt und Initiativgruppe Tiroler Sängerbund an den Präsidenten des Tiroler Sängerbundes (TSB), HLH Günther Platter, alle Mitgliedschöre und Ensembles des TSB und den Vorstand des TSB“:




Manfred Duringer, Obmann des Tiroler Sängerbundes, mit seinen beiden Hebstecken


Tiroler Sängerbund vebietet Chören das Singen

Die Initiativgruppe hat auch Anträge auf Abänderung der Tagesordnung eingebracht, wie es in den Vereinsstatuten vorgesehen ist. Die Reaktion Duringers auf diesen demokratischen Einspruch war die Einschaltung der Rechtaanwaltsskanzlei Klaunzer & Klaunzer. Und diese droht der Obfrau des „Chors der Vielfalt“ damit, seine Mandantschaft werde sich „erforderlichenfalls auch gerichtlich gegen Sie zur Wehr setzen“.
Und weil es die Kritiker gewagt haben, in einem Rundmail anzukündigen, dass sie bei der Generalversammlung am Samstag zur Verabschiedung des Vorstandsmitgliedes Bernhard Sieberer zwei Lieder singen wollen, wird ihnen ein Eingreifen „theoretisch sogar mit Hilfe der Polizei wegen Hausfriedensbruch“ in Aussicht gestellt.

Tirol, wie es singt und – über den Sängerbund-Obmann – lacht.


Reaktion:



Tiroler Kronenzeitung, 19.3.2017

   
  Tiroler Berglamm – aufgezogen und geschlachtet in New Zealand   [06.03.2017]



Nachträglich hör ich, jemand soll mit so einem M-Preis-Etikett schon zur TT gegangen sein und ihr vorgeschlagen haben, darüber zu berichten.
Geht aber nicht. Kann sie nicht. Weil ganz schwerwiegende „Argumente“ dagegen sprechen (hier). Lückenpresse eben.

   
  Wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte für Tirol zustande gebracht hätte
   [28.02.2017]

19. September 2003. Der Eurofighter, den Östereich anschaffen will, gilt bereits als zu teuer, als teilweise flugunfähig und als nicht vertragsgemäß lieferbar. Eine kleine AAB-Delegation aus Tirol macht sich trotzdem auf den Weg zur Herstellerfirma EADS in Manching bei München. An der Autobahnraststätte Irsching stößt, mit dem Dienstauto aus Wien kommend, Verteidigungsminister Platter zur genannten Gruppe, der auch ein paar Journalisten angehören. Er steigt um in den Kleinbus aus Tirol und beginnt laut eines Ohrenzeugen auch schon zu schwärmen vom Eurofighter und von den „Gegengeschäften und wieviele Arbeitsplätze dadurch in Tirol entstehen würden“.



Platter im Eurofighter-Werk. Mit dabei auch sein Wiener Büroleiter Christian Switak (kleines Foto oben), immer schon quasi der Spezialist für Gegengeschäfte. (Fotos: WoPic)


Bei EADS werden Platter und Co. vom Vizechef des Eurofighter-Programms empfangen. Während das Gerät (Stückpreis 110 Millionen Euro) europaweit schon unter heftiger Kritik steht, erklärt Platter in der Fabrikhalle: „Ein Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag kommt für Österreich nicht in Frage. Der Eurofighter ist das klar beste Produkt.“
Man spricht auch über ganz große Gegengeschäfte für Tirol. Man spricht von Betriebsansiedlungen in Tirol. Die Universität Insbruck soll einen Forschungsauftrag erhalten. Insgesamt sollen fünfzig Tiroler Firmen profitieren. Günther Platter: „Wenn uns da etwas gelingt, dann wird der Eurofighter auch ein Tirol-Fighter.“

Und das, liebe Kinder, ist das Ende der Geschichte davon, wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte nach Tirol gebracht hätte.

   
  Der Millionen-Betrug von Haiming und die Tiroler Lückenpresse   [19.02.2017]

Die Tiroler Tageszeitung hat in ihrer landesweiten Ausgabe noch mit keinem einzigen Wort darüber berichtet, wie die TIWAG zehn Hektar Gewerbegrund, der ihr rechtsmäßig nicht gehört, an den Speckfabrikanten Handl verkauft hat. Ist ja nur der größte Industriebetrieb des Oberlandes und ist ja nur der größte Nahrungsmittelproduzent Tirols. Und es geht ja nur um das größte Landesunternehmen.

Okay, die TIWAG hat die Hypo gerettet und deren Aufsichtsratsvorsitzender ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Tiroler Tageszeitung. Okay, der TIWAG-Eigentümervertreter und der TT-Vorstandschef üben ungeniert seit Jahren gemeinsam in aller Öffentlichkeit auf ihren Blasinstrumenten (z.B. hier) und auch die beiden Chefredakteure der TT hupfen, wenn die TIWAG pfeift (hier).

Aber wie steht man dann da als TT, wenn in angesehenen nationalen und internationalen Medien große Geschichten über den Fall Haiming erscheinen?
Allein in den vergangenen fünf Tagen gab es zum Beispiel diese Berichte:




Süddeutsche Zeitung, 14. Februar 2017 - vergrößern




The Times (London), 15. Februar 2017




Ö 1 Mittagsjournal (ORF), 18. Februar 2017 - nachhören





Profil, 19. Februar 2017 - als PDF lesen


Außerdem berichteten zuletzt u.a. auch schon die Daily Mail, Russia Today, Times of Israel, Expressen (Schweden) und der Daily Mirror.


„Tirol heute“:



Tirol heute, 14.3.2017


„Report“ (ORF):



Report, 14.3.2017

   
  Ragout aus Ungarn, Gröstl aus Deutschland, Architektur aus Norwegen    [15.02.2017]

Früher einmal warb die Tirol Werbung für neue Tiroler Architektur und mit ihr für Tirol und für sich selbst, heute, im Zeitalter von TirolBerg und Tirol 4.0, beauftragt sie die norwegisch-amerikanische Architekturfabrik Snøhetta Arkitektur og Landskap mit der Planung einer neuen Dependance am Eingang zur Innsbrucker Altstadt (Burggraben 3).
Ohne Ausschreibung, ohne Wettbewerb.

In Tirol hätte es eine ganze Reihe ausgezeichneter Architekten, auch mit Preisen ausgezeichneter Architekten gegeben, die so einen Auftrag einer öffentlichen, mit Pflichtabgaben finanzierten Einrichtung mit großer Freude angenommen und großem Engagement ausgeführt hätten.

Wie könnte ein Bau der Tirol Werbung spitzenmäßiger für Tirol werben, als mit spitzenmäßiger Tiroler Architektur?

Wer hat zu verantworten, dass dies nicht passiert?



   
  „Kastriert die Schweine!“ - Wie die Tiroler FPÖ in den Wald hineinruft …   [14.02.2017]

Fabian Walch, Bezirksparteiobmann der FPÖ Reutte (und inzwischen auch Pressesprecher und Landesparteisekretär), tritt als Gastkrakeeler bei einer AfD-Veranstaltung in Garmisch-Partenkirchen auf.

Naturgemäß schallt es entsprechend zurück (ab Minute 0:52).



Fabian Walch ist übrigens einer der angeblich drei Moderatoren von Abwerzgers Facebook-Seite, wo auch ununterbrochen kastriert, gehängt und angezündet wird.

   
  Tirol 4.0 is great! So great! It’s tremendous! Believe me!   [08.02.2017]

Nach der komplett verunglückten Präsentation einer Luftblase mit dem Titel „Tirol 4.0“ und einer leider bekannt gewordenen peinlichen SMS musste gestern über höhere Weisung eine komplette Zeitungsseite in die TT eingerückt werden, eine „entgeltliche Einschaltung“ ohne Entgelt, getarnt als redaktioneller Beitrag, der den geplanten ÖVP-Wahlkampfschlager „Tirol 4.0“ noch irgendwie retten sollte.
Den unmöglichen Versuch unternommen hat der durch einen Schuss ins Knie bereits schwer angeschlagene, nun, Querdenker, glaub ich nennt man das, wenn man komplett ansteht und nichts weitergeht, Andreas Braun.

Sein Text, nein, so kann man das nicht sagen, der Text, den Andreas Braun bei der TT als den seinen abgegeben hat, ist hier nachzulesen: Expedition in Tirols Zukunft


Ein paar Schlüsselpassagen:


Frank Meyer:
Was man heute vorfrisst, muss man später meist nachhungern.

Andreas Braun:
Wir haben leichtsinnig vorgefressen, nun müssen wir … um nicht bitter nachhungern zu müssen.



Roland Baader:
Sozial- und Wohlfahrtstaates erzeugte und genutzte Risikoscheu und Sicherheitsmanie der Menschen ist das größte aller Risiken einer Volkswirtschaft und führt über die Erosion...

Andreas Braun:
Perversion des Sozial- und Wohlfahrtsstaates durch Überdehnung, Erosion der Volkswirtschaft durch Überregulierung, Risikoscheu und Sicherheitsmanie …



Die Presse:
Schutzgeld für den Sozialstaat. ... für höhere Steuern auf Besitz … den gefräßigen Staat

Andreas Braun:
Schutzgelder … an den gefräßigen Staat“



Otto Scharmer:
um einen Weg von einer Egosystem- zu einer Ökosystem-Wirtschaft zu finden....

Andreas Braun:
von alten Egosystemen zu neuen Ökosystemen



Peter Sloterdejk:
Umrüstung der Technosphäre auf homöotechnische und biomimetische Standards würde ….

Andreas Braun:
Technik durch Umrüstung auf biometische und homöotechnische Standards



Alles ohne Quellenangabe, versteht sich.



It’s huge! It’s great! Tirol 4.0 is the greatest 4.0 ever!

   
  Anklage wegen „Aufforderung zum Verbrechen des Mordes“ auf Abwerzgers Facebook-Seite   [06.02.2017]

In der Serie von Mordaufrufen auf der Facebook-Seite des Tiroler FPÖ-Obmanns gibt es einen ersten Strafantrag der Staatsanwaltschaft Innsbruck, dem weitere folgen werden.

„Kugel in kopf und ab in ein loch….“ schrieb da ein Abwerzger-Fan im Juni 2016. Ausgelöst wurde, wenn schon nicht die „Kugel in kopf“, so doch das Posting „Kugel in kopf“ durch Abwerzger himself.



Das Ermittlungsverfahren gegen Ferdinand B. wurde dagegen eingestellt. Er hat zwar, wie die Staatsanwaltschaft sagt, die Tötung von Asylwerbern gutgeheißen, „aber nicht seinerseits (wie Patrick H.) dazu aufgefordert. Das Gutheißen von Straftaten ist aber nur dann strafbar, wenn es sich auf eine tatsächlich bereits passierte, konkrete Straftat bezieht. Das war nicht der Fall.“


Das Posting von Patrick Karl Huter war mindestens 50 Stunden - wie die Staatsanwaltschaft das nennt - „einer breiten Öffentlichkeit zugänglich“. 50 Stunden sind für das hektische Facebook eine ganze Ewigkeit. Gelöscht wurde es erst, nachdem ein anderer Facebook-Nutzer es gemeldet hatte.

Herr Abwerzger gibt ja damit an, dass er drei Moderatoren beschäftige, welche Hasspostings umgehend löschen würden. Wie oft müssen diese dann da wohl drübergelesen haben? Oder aber, zweite Möglichkeit, sie haben den „Aufruf zum Töten“ (Staatsanwaltschaft) bewusst stehen gelassen.



Zu den drei anständigen Moderatoren der Faceboook-Seite Abwerzgers kommt ja auch noch er selber, ist er doch schier pausenlos online – im Zug, im Auto, im Landtag, beim Ball, beim Familienausflug, Tag und Nacht. Wenn er schon ununterbrochen Leute zu widerlichen Kommentaren aufhussen kann, dann könnte er die allerwiderlichsten oder zumindest die kriminellen doch auch selbst löschen. Möchte man meinen.

Die Hauptverhandlung in Sachen „Kugel in kopf und ab in ein loch…“ ist für den 15. März 2017 anberaumt.

   
  Pressefreiheit Tirol 4.0   [01.02.2017]

Ich bin in den letzten Tagen immer wieder angegangen worden, ob man das SMS des als Tiroler Vordenker gehandelten Andreas Braun an den Direktor des ORF-Landesstudios nicht vollinhaltlich veröffentlichen kann.
Man kann.
Als Dokument dafür, wie da einer schon einmal vordenkt, wie er sich 4.0 vorstellt.

Nichtiger Anlass war der Beitrag eines ORF-Redakteurs in „Tirol heute“, der angesichts des hilflosen Gestammels bei einer Pressekonferenz von Karl-Heinz-Töchterle, Andreas Braun, Ingrid Felipe und Günther Platter zuwenig euphorisierend ausgefallen war.









Andreas Braun ist auch nach diesem unüberhörbaren Ruf nach Zensur und Strafverfolgung eines Journalisten Chefideologe von Tirol 4.0.

   
  Vielleicht ein Anwalt für Herrn Abwerzger   [30.01.2017]

Am kommenden Donnerstagabend wird der Tiroler Landtag in geheimer Sitzung die politische Immunität des FPÖ-Obmanns aufheben. Damit erst kann die Staatsanwaltschaft Innsbruck mit ihren Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Verhetzung beginnen.
Obwohl Abwerzger extrem Rechte sonst sehr gern vor Gericht vertritt, wird er seine eigene Verteidigung wohl in die Hände eines Kollegen legen. Wir hätten da einen scharfen Tipp für ihn: den Innsbrucker Anwalt Patrick Gaulin. Der weiß nämlich, wenn es um Hetzpostings geht, wovon er redet.

Und Abwerzger liebt ihn, respektive „liked“ ihn. Er und seine Frau Martina sind ganz oft die allerersten, die bei Gaulins menschenverachtenden Facebook-Postings auf den „Gefällt mir“-Button drücken (hier).











   
  Eine Wiederholung aus aktuellem Anlass: Günther Platter, die TT und die ORF-Pressestunde   [28.01.2017]

Wenn er am Sonntag erneut im Fernsehstudio sitzen wird, wird ihm – aufgrund der Geschichte unten – nicht mehr TT-Spezl Vahrner gegenübersitzen dürfen, sondern TT-Spezl Zenhäusern. Als Stichwortlieferant.


Platter hatte nichts zu tun mit Eurofighter, EADS und Gegengeschäften (Tagebuch, 14.12.2012)

Da gab es kürzlich einen unsäglichen Auftritt Günther Platters in der ORF-Pressestunde, der nur vom noch unsäglicheren Auftritt des TT-Chefredakteurs Alois Vahrner übertroffen wurde, der ihm - wie vorher ausgemacht - die Hölzln zuwarf.

Es ging vor allem um das Thema Eurofighter. Mit der Entscheidung für diese Geräte hatte Platter natürlich nie etwas zu tun: „Damals war ich noch Landesrat in Tirol. Da war alles schon beschlossen.“ Auch über die Gegengeschäfte, die jetzt die Korruptionsstaatsanwaltschaft beschäftigen, weiß er nichts: „Zum Zweiten hat es auch immer wieder eine klare Trennung gegeben beim Eurofighter: einerseits die militärischen Angelegenheiten, die technische Ausrüstung und zum zweiten die Gegengeschäfte – zuständig das Wirtschaftsministerium.“ Ja, aber Platter war doch in der blau-schwarzen Bundesregierung, oder? „Ich war natürlich bei dieser Regierung anwesend und kann auch eines sagen: es ist sehr viel weitergegangen.“
Als hätte er all das erst vor kurzem in der Zeitung gelesen („ich bin ja ebenfalls Konsument der verschiedenen Medien“), kann er nur sagen: „Da hat’s diese Trennung gegeben: einerseits Verteidigungsministerium, andererseits Wirtschaftsministerium.“ Da stellt ihm der in seiner Rocktasche mitgereiste Vahrner die ultimative Nona-Frage zum Thema Eurofighter und Korruption: „Hatten Sie jemals Kontakt mit, sagen wir mal, dubiosen Geschäftsleuten, die rund um den Eurofighter Angebote gemacht haben, mitgeredet haben?“ Worauf Platter, wie im Flieger nach Wien bereits mehrfach durchgespielt, antworten kann: „Nein.“



Als dann die Sendungsleiterin, ORF-Moderatorin Susanne Schnabl, doch noch länger am Thema Eurofighter draufbleiben will, rettet der Luis seinen Günther ganz abrupt mit: „Kommen wir zum nächsten Thema. Es wurde bereits im Vorspann angekündigt, Sie sind ein Bildungsrebell innerhalb der ÖVP, machen sich relativ stark für die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen …“ (Das Video dieser Glanz-Pressestunde wurde dankenswerter Weise von der Tiroler Volkspartei auf YouTube gehievt.)

Platter war ja nie irgendwo bei einer Entscheidung dabei, höchstens anwesend. Es heißt ja, er sei, wenn Wolfgang Schüssel aufs Klo gegangen sei, stets mit aufs Klo gegangen.
Aber komisch, dann taucht plötzlich sowas auf im Archiv.
Und wer berichtet uns darüber?
Und wer hat das Foto gemacht?



Es war ja auch beim Beschluss der hochriskanten Cross-Border-Deals so, dass Platter damit nichts zu tun hatte, siehe hier. Ja, mehr noch, es gibt sie offenbar nicht einmal: „In Tirol, da gibt es keine Spekulationsgeschäfte.“ (Platter im Ö 1 Frühjournal, 13.12.2012)


   
  Der „Fall Handl“   [23.01.2017]

Auf dem Gelände des ehemaligen Haiminger Zwangsarbeiterlagers und westlich davon, alles Grundstücke, die den Besitzern von den Nazis abgepresst wurden, will der Speckindustrielle Handl seine neue Betriebsstätte errichten.




Noch die Zwangsarbeiter waren aufgeteilt in die Minderwertigen und in die noch Minderwertigeren - in massiv überbelegten Lagerbaracken (z.B. 103 Mann statt 93). Und neben einer „Küche f. deutsche Arbeiter“ gab es auch eine „Ausländerküche“ und – für die allerletzten in der Lagerhierarchie – eine „Russenküche“ (vergrößern).

Und es gab dort auch einen Schweinestall (im Lageplan: oben Mitte), wo Handl jetzt seine automatisierten Produktionsstraßen für noch mehr Massenspeck aus noch mehr Massenschweinehaltung hinsetzen will.

Dieser Boden ist schwer belastet, doppelt, historisch und mit Rückkaufrechten. Mehr.


Hier wird über den "Fall Handl" im Forum diskutiert.

   
  Abgeordneten-Immunität aufgehoben:
Ermittlungen gegen FPÖ-Obmann A. und seine „best geschützteste Seite aller Politiker“ beginnen
   [19.01.2017]

Markus Abwerzger am 10. Jänner 2017 auf seiner Facebook-Seite, nachdem die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Verhetzung öffentlich gemacht hat:




„In angemessener Frist nachgekommen“?

Nein.
Nur als Beispiel:

„Kugel in kopf“ war auf Abwerzgers Facebook-Seite mindestens 39 Stunden lang online:




„Erst schießen und dann erst fragen!“ war auf Abwerzgers Facebook-Seite rund 50 Stunden lang online:




„Verirrung einer 9mm Patrone in ein lebenswichtiges Organ“ war auf Abwerzgers Facebook-Seite 53 Stunden lang online:




„Extra einen Filter eingebaut“?

Was soll denn das für ein Filter sein, der nicht einmal „gewisse Worte“ wie „Erschießen!“ Erschlagen!“ „Aufhängen!“ „Anzünden!“ enthält?

Da will jemand die Staatsanwaltschaft verarschen. Ganz klar.

   
  Schwer zu empfehlen: Gasthaus in Obsteig   [17.01.2017]

Ich weiß nicht, was die Touristiker, die sonst bei jedem kritischen Huster immer gleich einen Schaden für das Image des Landes sehen, dazu sagen. Hörl zum Beispiel.

Der Wirt vom Lehnberghaus in Obsteig, ein ausländerfeindlicher Ausländer, der penetrant den Lederhosentiroler heraushängen lässt, macht seit Monaten Werbung fürs Gastgewerbe auf seine Art.
Mit Mordaufrufen gegen Menschen, die flüchten:








Das Posting ist immer noch online. „AK 47“ = Kalaschnikow (Awtomat Kalaschnikowa, 1947)


Die Köchin des Gasthauses, Klaudia Stigger, ist übrigens von derselben Sorte:




Ein Besuch bei Kai Oliver Hähnel ist schwer zu empfehlen.
Ich mein: den Leuten vom LKA.


Hier geht’s zur Hass-Seite dieses „Gast“wirts.

   
  Das Problem mit dem Fortschritt - das neue TIWAG-Rätsel   [15.01.2017]

„Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, dass er viel größer ausschaut, als er wirklich ist.“

Johann Nepomuk Nestroy (1847)


Gut, man kann sagen, die ganze TIWAG ist mir spätestens seit Bruno Wallnöfer ein Rätsel, aber hier soll’s um eine Heimhörerfrage zum aktuellen TIWAG-Notstand an der GKI-Baustelle im Oberen Gericht gehen.
GKI, das stand einmal für Grenzkraftwerk Inn, dann für Gemeinschaftskraftwerk Inn, jetzt eher für Ganz Katastrophales Investment.

Für das Ausfräsen des 23 km langen Triebwasserstollens wären an sich zwei Tunnelbohrmaschinen eingesetzt, „Zauberbohrer“, vielversprechend die eine genannt, „Vielfraß“, womöglich eine Spur zu optimistisch die andere. Nun, soviel darf verraten werden, gefressen haben die beiden bisher - vor allem Budget (hier).
Man kann die Baustelle getrost eine Art Übungsbaustelle nennen, bei der verschiedene Firmen ausprobiert werden, einem Fußballtestspiel vergleichbar, bei dem unumschränkt Spielereinwechslungen möglich sind.

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis vorweg, damit die Lösung der Rätselaufgabe etwas leichter wird: die Baufirma (Hochtief), die im Herbst 2015 mit dem Stollenvortrieb begonnen hat, hatte auch die Aufträge für die Elbphilharmonie in Hamburg und den Flughafen in Berlin.

Aber bleiben wir in Tirol und vergleichen wir den Stollenbau der TIWAG 2015-2020 lieber mit dem Bau des Eisenbahntunnels durch den Arlberg von 1881-1884. Zusatzinfo: Der Ausbruchquerschnitt bei letzterem betrug mit 85 m² das zweieinhalbfache des TIWAG-Stollens (33,2 m²).

Rätselfrage:

Wer schafft mehr Meter Felsdurchbruch pro Tag? Sind es „Zauberbohrer“ und „Vielfraß“ heute im Oberinntal oder waren es die Arbeiter im 19. Jahrhundert am Arlberg mit ihren damaligen Möglichkeiten?




Zu gewinnen gibt es einen ruhigen Tag Ihrer Wahl an der „Baustelle“ des GKI. Zum Chillen und Relaxen.


Auflösung:

Der Arlbergeisenbahntunnel wurde seinerzeit - statt wie vorgesehen in fünf Jahren - in vier Jahren fertiggestellt. Das GKI wird dagegen - statt wie angekündigt 2018 - allerfrühestens 2020 in Betrieb gehen. Die Arbeiter im Arlberg schafften anno dazumal einen Tunnelvortrieb von 7,30 Meter pro Tag. Die GKI krebst bis dato beim viel kleineren Stollen bei einem Tagesdurchschnitt von knapp 7 Metern pro Tag herum.

   
  Wallnöfer-Altlast Thomas Gasser soll zur IKB entsorgt werden   [12.01.2017]

Der noch von all-time-TIWAG-Kapazunder Bruno Wallnöfer in den TIWAG-Vorstand gehievte Thomas Gasser dürfte mit Ende dieses Jahres zu den Innsbrucker Kommunalbetrieben (einer 49%igen TIWAG-Tochter) abgeschoben werden. Die gestern erfolgte Ausschreibung eines Vorstandspostens ist passgenau auf ihn zugeschnitten:


Um möglichst auszuschließen, dass sich trotzdem auch eine fachlich qualifizierte Person um die Stelle bewirbt, wurde sie sicherheitshalber nur in der Tiroler Tageszeitung (11.1.2017) ausgeschrieben.

Übrigens werden formell auch der kaufmännische und der bautechnische Vorstandsposten bei der TIWAG selbst neu ausgelobt, wobei heute schon feststeht, dass der Nachfolger von Erich Entstrasser Erich Entstrasser und von Johann Herdina Johann Herdina heißen soll.

Dass - trotzdem der Nachfolger von Herdina nur im Herdina-Büro gesucht wird und nach dem Entstrasser-Nachfolger ausschließlich in den Räumlichkeiten von Entstrasser Ausschau gehalten wird - dass also trotzdem das sündteure Wiener Personalberatungsunternehmen mit der Fahndung nach den beiden betraut wird (hier), hat schlicht und einfach damit zu tun, „dass wir’s ja haben bei der TIWAG“, d.h. das Geld weiterhin beim Fenster hinausschmeißen können, allen momentanen Pleiten zum Trotz.


Zu Wallnöfer und seiner Vorstands-Erfindung Gasser ist hier einiges nachzulesen:

TIWAG-Vorstandsbestellung: Transparent oder nur sehr, sehr durchsichtig?

Von Wirtschaft versteht Bruno Wallnöfer was. Von Vetternwirtschaft.


   
  Claus Meinert (Tirol Krone) wegen Pauschalverunglimpfung
und Diskriminierung vom Presserat verurteilt
   [10.01.2017]



Die Entscheidung ist hier in voller Länge nachzulesen.

   
  Verdacht des Vergehens der Verhetzung   [09.01.2017]




Obiges Ersuchen der Staatsanwaltschaft bezieht sich auf diese beiden Dokumentationen:

Herr Abwerzger will mit Gewalt nach oben

Die Komplizen des Tiroler FPÖ-Obmanns

   
  „Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.“ (Goethe)    [06.01.2017]





   
     
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