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Der Obmann der selbsternannten „Heimatpartei“ und seine wirkliche
geistige Heimat


Markus Abwerzger, Chef der Tiroler FPÖ, ist Burschenschafter mit Leib und … Säbel. Er ist Mitglied der berüchtigten treudeutschen Innsbrucker „Universitätssängerschaft Skalden“, einer sogenannten „schlagenden“ Studentenverbindung, einer, wie man sehen wird, teilweise auch zuschlagenden, brutal zuschlagenden. Gelinde gesagt. Viel zu gelinde gesagt.

Wenn die FPÖ sich schon als Heimatpartei verkaufen will, darf man nachfragen, wo zum Beispiel deren Tiroler Obmann seine Heimat, seine Wurzeln hat. Er hat sie nicht in der hiesigen Kultur, so sehr und so aufgesetzt er jetzt auch auf Tiroler macht, sondern in der deutschnationalen, deutschnationalistischen Verbindung der „Skalden“, der er seit über zwanzig Jahren angehört und deren prominentestes Mitglied er heute ist.

„Deutscher Lieder Klang und Kraft,
stähl' dich deutsche Jungmannschaft! ”


Wahlspruch der Sängerschaft Skalden




„Skaldenkneipe“ heute (Foto: www.skalden.at)


Die „Skalden“, eine mitgliedermäßig eher kleine Studentenverbindung, haben ganz gewaltig viele und ganz viele gewaltige Nazi-Schergen hervorgebracht. Die Liste der geistigen Ahnherren Abwerzgers, die unvorstellbare Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben, ist ansehnlich lang und unansehnlich brutal.




































Aufzählung unvollständig. Quellen: Michael Gehler, Albin Kuhlhanek, DÖW, Kurt Drexel u.a.


Was dazu höchstens noch zu sagen wäre?
Dass sich die Skalden nach 1945 nie von den so vielen kriminellen und hochkriminellen Burschen in ihren Reihen irgendwie distanziert haben. Genauso wenig wie es deren berühmtester Bundesbruder, FPÖ-Obmann Abwerzger, bis heute getan hat.


12.9.2016

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