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Tagebuch Einträge 2016
[alle des Jahres 2016 auf einer Seite anzeigen]

2016-09-23
Inauguration des neuen Landesmusikdirektors


2016-09-15
ÖVP-Postenschacher (2): Hat Landesrätin Palfrader den Koalitionspartner einfach angelogen?


2016-09-12
ÖVP-Personalpolitik: LR Palfrader kürt Letztgereihten zum Sieger


2016-08-31
GKI-„Pechsträhne“ geht weiter: Verheerende Karambolage auf der Kraftwerksbaustelle der TIWAG


2016-08-29
Herdinas ÖBB-Spezl erfüllt nicht das Anforderungsprofil für den TIWAG-Bereichsleiter


2016-08-24
Neue Aufsichtsrätin der TIWAG erhält schon einmal präventiv die Verdienstmedaille des Landes


2016-08-20
Bei der TT kann man redaktionelle Artikel offenbar mitkaufen


2016-08-18
Was nach dem „Burka-Witz“ passiert


2016-08-15
Zur Feier des Tages


2016-07-27
Der FRITZ-Mann kann das Hetzen nicht lassen


2016-07-21
Der Heli muss Landesmusikdirektor werden


2016-07-19
Dieser Abwerzger sollte ganz leise sein


2016-07-09
St. Nimmerlein lässt grüßen


2016-06-27
Geheimer Deal um den Stellvertreter der Landesvolksanwältin


2016-06-21
Die Tiroler Justiz entscheidet wirklich ohne Ansehen der Person


2016-06-20
Abwerzgers Facebook-Anhänger


2016-06-07
Gerichtliches Nachspiel zur geschobenen TIWAG-Vorstandsbestellung


2016-06-02
Verdacht auf „Untreue“: Causa „TINETZ - Seilbahnen“ liegt zur Entscheidung im Justizministerium


2016-05-19
Die Landtagsdebatte über den unsäglichen Rechnungshofbericht zur Causa Mader. Ohne Kommentar.


2016-05-10
Und was hatte der junge Mader damals gerade Besseres zu tun, als den alten zu verteidigen?


2016-05-04
FPÖ: „Unser Geld für unsere Leut‘!“


2016-04-18
Wohin die Tiroltümelei zwangsläufig führt


2016-04-14
Mader, was glaubst du, warum eine Abfertigung eigentlich Abfertigung heißt?


2016-04-08
Panama? Vergesst mir die TIWAG-Deals mit Briefkästenfirmen in Delaware (USA) nicht.


2016-04-05
In Wahrheit ist die Zeit eine Tochter von Andreas Khol


2016-03-31
Alles wird schlechter? Nein, nicht alles.


2016-03-22
Applaus für den TT-Kolumnisten Alois Schöpf


2016-03-17
Petz ehrenwörtlich


2016-03-07
Ernst Schöpf oder Ein Wahlversprechen, das nur drei Tage gehalten hat


2016-02-25
Sölden: Missbrauch von TVB-Geldern


2016-02-24
Was nur will uns die „soziale Heimatpartei“ damit sagen?


2016-02-23
Kinderbildermissbrauch


2016-02-19
Noch so ein Agrarexperte auf der „Liste Stern“


2016-02-16
Gemeinderatswahlkampf in Tirol: 7-Euro-Gutschein für Ihre Stimme!


2016-02-13
Die Tiroler Volkspartei hat Angst, dass ihre Wähler zuhause bleiben


2016-02-11
ÖVP Tirol History II: Der Werbegrafiker - Fahnl im Wind


2016-02-08
Kein Faschingsscherz: Alle Ermittlungsverfahren gegen Helmut Mader und Co. eingestellt


2016-02-03
„Die Krone traut sich“ … zu hetzen


2016-01-27
ÖVP Tirol History: Der langjährige Landesparteisekretär


2016-01-20
Ist das Finanzloch des AAB Tirol ein „guter Zweck“?


2016-01-19
Niveau Tiroler Journalismusakademie. Ein Beispiel


2016-01-16
Der angebliche Volkspräsident, der die Volksabstimmung von 1978 nicht akzeptieren wollte


2016-01-13
Reiner Zufall, keine Frage. Aber.


2016-01-10
Steht Andreas Khol als „TT“-Frühstücksdirektor auf der Gehaltsliste der Moser-Holding?


2016-01-05
Die Maders: Es geht immer weiter, immer weiter, immer weiter


2016-01-04
Die Maders können das Abstauben auch in der dritten Generation nicht lassen


  Inauguration des neuen Landesmusikdirektors    [23.09.2016]

Zur feierlichen Einführung von Herrn Helmut Schmid in dieses Amt durch seine Gönnerin Beate Palfrader am 1. Oktober 2016 hat uns vorab nachfolgendes Glückwunschschreiben erreicht:



PS. Tiroler Tageszeitung und ORF Tirol sind zu feige bzw. zu sehr mit der Frau Landesrätin verbandelt, um über die Protestnote obiger Mitglieder ihres Fachbeirates zu berichten.

Das Schreiben im vollen Wortlaut (PDF)

Diskussion

   
  ÖVP-Postenschacher (2): Hat Landesrätin Palfrader den Koalitionspartner einfach angelogen?   [15.09.2016]

Die Geschichte von der widerrechtlichen Bestellung eines ÖVP-Günstlings zum Landesmusikdirektor durch Kulturlandesrätin Beate Palfrader geht weiter und wird immer degoutanter. Geht das denn noch? Ja, geht. Dank Palfrader. Dass Landesmusikschulinspektor Helmut Schmid, für den der neugeschaffenen Vorstandsposten schon vor der scheinheiligen Ausschreibung exklusiv vorgesehen war, diesen auch zugeschanzt bekommen hat, ist bekannt. Allgemein bekannt ist auch, auf welche schmutzige Weise dies geschehen ist, auch wenn es die Konsumentinnen und Konsumenten der TT sowie des ORF bisher nicht erfahren durften (hier nachzulesen).

Was das Fass, dem s.o. bereits der Boden ausgeschlagen wurde, nunmehr auch noch zum Überlaufen bringt, ist der Umgang der ÖVP mit ihrem Regierungspartner, den Grünen.

Zuverlässigen Informationen aus dem Landhaus zufolge hat der Dreiervorschlag der eingesetzten Bewertungskommission* an Landesrätin Palfrader so ausgesehen:





Und diese gefakete Reihung hat Landesrätin Palfrader den Grünen gegenüber als den von der Bewertungskommission (!) erstellten Dreiervorschlag ausgegeben:





Es ist daher nicht nur so, dass die ÖVP die Besetzung dieser hochrangigen und hochdotierten Stelle ohne Einbeziehung des Koalitionspartners vorgenommen hat, sondern die Grünen offensichtlich auch noch mit voller Absicht getäuscht hat.

Müßig zu sagen, dass es natürlich kein Hearing der drei Erstgereihten gegeben hat. Der Plan P, P wie Palfrader, hätte dadurch womöglich scheitern können. Sie hat, sicherheitshalber, auch den zuständigen, für Fragen der Musikerziehung geschaffenen Beirat nicht einmal konsultiert - weder vor der Ausschreibung, noch vor der Bestellung ihres Günstlings. Aus Angst, der Beirat könnte sie eventuell darin behindern, ihren „Heli“ durchzudrücken.

Beate Palfrader möchte weiterhin dazu nichts sagen, sondern die Affäre aussitzen.

______

*) Mitglieder der Reihungskommission waren: Gappmaier, Liener, Penz, Pezzei, Piccolroaz, Schweiger, Soder


   
  ÖVP-Personalpolitik: LR Palfrader kürt Letztgereihten zum Sieger   [12.09.2016]

Bereits im Frühjahr dieses Jahres war ausgemauschelt worden, dass der Nichtakademiker Helmut Schmid, ein besonderer Günstling von Landeshauptmann Platter und Landesrätin Palfrader, den Akademiker-Posten eines Landesmusikdirektors bekommen sollte (hier).
Was dann noch geschah, geschah nur noch pro forma. Die Ausschreibung: pro forma. Die Erstellung eines Dreiervorschlags aus den eingegangenen Bewerbungen: pro forma. Palfrader erklärte den Letztplazierten zum Gewinner des Auswahlverfahrens (hier).




Niemand im Regierungskollegium protestierte gegen das von allem Anfang an abgekartete Spiel.
Der grüne Koalitionspartner protestierte nicht.
Die Opposition nicht.
Die Tiroler Tageszeitung reagierte nicht, der ORF nicht. Alle im vollen Wissen auch um den vorsätzlichen Betrug an den beiden weit qualifizierteren und besser gereihten Mitbewerbern (die Namen sind uns bekannt).

Eine vor zehn Tagen zugesagte Stellungnahme von LR Beate Palfrader zur geschobenen Bestellung ist bis heute nicht eingelangt.

   
  GKI-„Pechsträhne“ geht weiter: Verheerende Karambolage auf der Kraftwerksbaustelle der TIWAG   [31.08.2016]

Samstag vormittag ereignete sich ein schwerer Unfall in Maria Stein bei Pfunds. Eine Schuttergarnitur raste ungebremst aus dem Tunnel (Triebwasserstollen) und kollidierte außerhalb des Portals mit zwei geparkten Loks, die dabei zerstört wurden. Nur durch großes Glück wurde niemand verletzt.

Der angerichtete Sachschaden ist enorm – wie die Bilder zeigen.











Nach der hiermit durchbrochenen Informationssperre werkelt die TIWAG ab sofort an einer Stellungnahme, die den schweren Unfall zur Bagatelle erklären soll. Die TT wird volley übernehmen.

   
  Herdinas ÖBB-Spezl erfüllt nicht das Anforderungsprofil für den TIWAG-Bereichsleiter   [29.08.2016]

Die Vorgeschichte: Vorstand Herdina (vorm. ÖBB) verschafft ÖBB-Spezl TIWAG-Spitzenjob


1

Am 14. April 2016 wurde vom TIWAG-Personalmanagement die Stelle des mit Jahresende frei werdenden Bereichsleiters für den enorm wichtigen „Bereich Erzeugung“ (BE) betriebsintern ausgeschrieben. Vorausgesetzt wurde ein Universitätsabschluss in Elektrotechnik oder Maschinenbau:




TIWAG-interne Ausschreibung vom 14.4.2016 (Ausschnitt)


Die Ausschreibung war offenbar von allem Anfang an ein Pflanz. DI Thomas Höckner von den ÖBB sollte den Spitzenposten (15 mal jährlich inkl. Zulagen mehr als 7.000 Euro) bekommen und aus.
Der Fehler war nur: Höckner hatte seinen Abschluss nicht in Elektrotechnik oder Maschinenbau gemacht, sondern im Bauingenieurwesen. Was macht Personalchef Andreas Falkner? Er flickt das „Bauingenieurwesen“ am nächsten Tag klammheimlich dazu:




TIWAG-interne Ausschreibung vom 15.4.2016 (Ausschnitt)


Somit war die Bestellung Höckners zumindest legalisiert. Scheinbar.
Bisher war der Leiter für den Bereich Erzeugung zwar immer (!) ein Elektrotechniker gewesen, logischerweise, aber zumindest widersprach der Postenschacher nicht mehr der nachgebesserten Ausschreibung. Denn wenn Höckner sich in seiner Diplomarbeit auch fernab von jedweder „Erzeugung“ mit der Morphologie eines Bachabschnittes im Sudentengebirge beschäftigt hatte (hier), so war er doch zumindest Bauingenieur.


2

Hätte der TIWAG-Vorstand also die Funktion eines Bereichsleiters Erzeugung an Thomas Höckner vergeben dürfen? Nein, hätte er nicht. Im festgeschriebenen Anforderungsprofil für diesen Posten ist nämlich ohne Wenn und ohne Aber die abgeschlossene universitäre Ausbildung in Elektrotechnik oder Maschinenbau erforderlich. Punkt. Höckner, siehe oben, hat sie schlicht nicht.





Es bleibt das Faktum einer zweifach manipulierten Bestellung.

Johann Herdina, der ÖBB-Spezl vom ÖBB-Spezl Thomas Höckner, hat es vorgezogen, zu den Vorwürfen nicht Stellung zu nehmen.


Diskussion

   
     
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