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Tagebuch Einträge 2016
[alle des Jahres 2016 auf einer Seite anzeigen]

2016-05-19
Die Landtagsdebatte über den unsäglichen Rechnungshofbericht zur Causa Mader. Ohne Kommentar.


2016-05-10
Und was hatte der junge Mader damals gerade Besseres zu tun, als den alten zu verteidigen?


2016-05-04
FPÖ: „Unser Geld für unsere Leut‘!“


2016-04-18
Wohin die Tiroltümelei zwangsläufig führt


2016-04-14
Mader, was glaubst du, warum eine Abfertigung eigentlich Abfertigung heißt?


2016-04-08
Panama? Vergesst mir die TIWAG-Deals mit Briefkästenfirmen in Delaware (USA) nicht.


2016-04-05
In Wahrheit ist die Zeit eine Tochter von Andreas Khol


2016-03-31
Alles wird schlechter? Nein, nicht alles.


2016-03-22
Applaus für den TT-Kolumnisten Alois Schöpf


2016-03-17
Petz ehrenwörtlich


2016-03-07
Ernst Schöpf oder Ein Wahlversprechen, das nur drei Tage gehalten hat


2016-02-25
Sölden: Missbrauch von TVB-Geldern


2016-02-24
Was nur will uns die „soziale Heimatpartei“ damit sagen?


2016-02-23
Kinderbildermissbrauch


2016-02-19
Noch so ein Agrarexperte auf der „Liste Stern“


2016-02-16
Gemeinderatswahlkampf in Tirol: 7-Euro-Gutschein für Ihre Stimme!


2016-02-13
Die Tiroler Volkspartei hat Angst, dass ihre Wähler zuhause bleiben


2016-02-11
ÖVP Tirol History II: Der Werbegrafiker - Fahnl im Wind


2016-02-08
Kein Faschingsscherz: Alle Ermittlungsverfahren gegen Helmut Mader und Co. eingestellt


2016-02-03
„Die Krone traut sich“ … zu hetzen


2016-01-27
ÖVP Tirol History: Der langjährige Landesparteisekretär


2016-01-20
Ist das Finanzloch des AAB Tirol ein „guter Zweck“?


2016-01-19
Niveau Tiroler Journalismusakademie. Ein Beispiel


2016-01-16
Der angebliche Volkspräsident, der die Volksabstimmung von 1978 nicht akzeptieren wollte


2016-01-13
Reiner Zufall, keine Frage. Aber.


2016-01-10
Steht Andreas Khol als „TT“-Frühstücksdirektor auf der Gehaltsliste der Moser-Holding?


2016-01-05
Die Maders: Es geht immer weiter, immer weiter, immer weiter


2016-01-04
Die Maders können das Abstauben auch in der dritten Generation nicht lassen


  Die Landtagsdebatte über den unsäglichen Rechnungshofbericht zur Causa Mader.
Ohne Kommentar.
   [19.05.2016]



Sitzung des Tiroler Landtages vom 11. Mai 2016


Die „besten“ Beiträge:
Elisabeth Blanik (SPÖ) ab Minute 8:30 und dann nocheinmal ab Minute 51:00
Markus Abwerzger (FPÖ) ab Minute 15:30
Jakob Wolf (ÖVP) ab Minute 38:30


Zur Erinnerung Nachlesen:
Der mehr als skandalöse Prüfbericht des Landesrechnungshofes

   
  Und was hatte der junge Mader damals gerade Besseres zu tun, als den alten zu verteidigen?   [10.05.2016]

Am 10. August 2015 wurden hier die Machenschaften rund um das Technikerhaus und das lebenslängliche Gratiswohnrecht des Ex-Landtagsabgeordneten, Ex-Landesrates, Ex-Landeshauptmannstellvertreters und Ex-Landtagspräsidenten Helmut Mader aufgedeckt. Dabei ist aufgefallen, dass ihm sein Sohn Gerhard, Rechtsanwalt in Reutte und Obmann des Vereins Technikerhaus in Innsbruck, in der großen Bedrängnis jener Tage nicht recht hatte beispringen können. Warum nicht?

Seine Kanzlei hatte gerade Wichtigeres zu tun. Sie musste dringend mithelfen, die nächste Immobilie in Sölden an jene ominöse russische Investorengemeinschaft zu verhökern, die vordem schon drei Hotels in derselben Gemeinde an sich gebracht hatte. Wobei schon damals die zugrundeliegende Konstruktion zur Umgehung des Tiroler Grundverkehrsgesetzes von der Maderschen Kanzlei ausgetüftelt worden war: Die Russen Abrosimov, Bakhtiarov und Terekhov gründen eine Firma in Spanien, damit in der EU, und können über diese – als nunmehrige EU-Inländer – in Tirol eine Gesellschaft gründen und damit Häuser und Grundstücke erwerben. Die Bezirkshauptmannschaft Imst hat 2012 die leicht zu durchschauende Konstruktion nicht durchschaut oder nicht durchschauen wollen.






Abgeschlossen am 21. August 2015 just inmitten der heftigsten Turbulenzen rund um Papas 188m²-Gratiswohnung




Pavel, Mikhail und Evgeniy sind keine EU-Ausländer und fallen nicht unter das Tiroler Grundverkehrsgesetz. So sieht es die BH Imst auch bei deren jüngsten Immobilienerwerb in Sölden.


Die Vorgeschichte zu den Hotelkäufen russischer Neureicher im Ötztal ist hier nachzulesen.

   
  FPÖ: „Unser Geld für unsere Leut‘!“   [04.05.2016]




FPÖ-Propaganda

Der Bettler-Hetzer von Innsbruck, Rudi Federspiel, Eigentümer der Insider Reisen Rudi Federspiel GmbH, gibt sich wie seine nationalistische „soziale Heimatpartei“ als Kämpfer für höhere Einkommen.
Meint aber vor allem seine eigenen.


FPÖ-Gemeinderat Innsbruck:
1.800 EUR

FPÖ-Klubobmann Gemeinderat:
600 EUR

FPÖ-Landtagsabgeordneter:
5.560 EUR

FPÖ-Klubobmann Landtag:
2.780 EUR

Pension der Gewerblichen Wirtschaft:
2.000 EUR (geschätzt)



Auch wartet eine Politikerpension der Stadt Innsbruck in der Höhe von 1.500 Euro auf ihn, die er derzeit noch nicht beziehen kann.
Hinzu kommen Gewinne aus seiner Firma und aus Vermietungen. (Praktischerweise hat Klubobmann Federspiel seinen Klubdirektor Überbacher gleich in einer seiner Wohnungen untergebracht.)




FPÖ-Propaganda

   
  Wohin die Tiroltümelei zwangsläufig führt   [18.04.2016]

Von der Tiroler Volkspartei, die dieses dumpf-nationalistische Musikstück quasi zu ihrer Hymne …





… und groß gemacht hat …




Mader, van Staa, Platter auf Youtube


… geradewegs zu den Rechtsextremen:



Facebook-Seite der ausländerfeindlichen Identitären

   
  Mader, was glaubst du, warum eine Abfertigung eigentlich Abfertigung heißt?   [14.04.2016]

Eine Abfertigung heißt Abfertigung, weil sie eine Abfertigung ist.
Weil damit Ansprüche abgefertigt werden.

Helmut Mader erhielt 1989 bei seinem Wechsel aus der TIWAG in die Landesregierung eine Abfertigung in der Höhe von 15 Monatsgehältern.


Ca. 1,5 Millionen ATS


Dass das der Abfertigung zugrundeliegende langjährige Gehalt des HTL-Abängers in der TIWAG gesetzwidrig das eines Akademikers samt Zulagen war, hier nur nebenbei.

Mit der Abfertigung sind alle gesetzlichen und betrieblichen Ansprüche abgegolten.

Helmut Mader ist 1989 auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen TIWAG ausgeschieden, um als Landesrat und Landeshauptmannstellvertreter inklusive Zulagen 188.595 Schilling monatlich brutto zu verdienen.



Gehaltszettel vom November 1989. Mader dazu: „Ich sehe nicht ein, warum ich mir von irgend jemandem ein schlechtes Gewissen unterjubeln lassen soll. Das Grundeinkommen ist durchaus angemessen, weil man sonst Leute mit hoher Qualifikation und höherer Leistungsbereitschaft niemals in der Politik halten könnte.“ (Kirchenblatt, 24.1.1993)


Nocheinmal: Mit der Abfertigung und dem Ausscheiden aus der TIWAG sind Helmut Maders Ansprüche an eine Betriebspension ein für allemal erloschen.

Die TIWAG-Betriebspension ist untrennbar an „das Bestehen eines Dienstverhältnisses zum Zeitpunkt des Pensionsantritts“ gebunden.

Bei Erreichen seines Pensionsantrittsalters war Helmut Mader bereits seit siebzehn Jahren kein TIWAG-Mitarbeiter mehr. Trotzdem streift er seit 2007 eine Zusatzpension des Unternehmens aus deren Betriebspensionskassa ein. Illegal.
Scheißegal?



Wer sind die Schuldigen?
Wer hat Helmut Mader zur rechtswidrigen TIWAG-Pension verholfen?
Wer deckt das heute noch?
Warum erstattet der Landesrechnungshof keine Anzeige an die Staatsanwaltschaft?
Warum fordert die heutige TIWAG-Führung nicht die seit 2007 ungerechtfertigt geleisteten Betriebspensionszahlungen zurück?
Wer erstattet Anzeige gegen die hier säumige TIWAG-Führung?

Helmut Mader selbst hat in 28 Jahren Betriebszugehörigkeit keinen einzigen Schilling in die TIWAG-Betriebspensionskassa eingezahlt. Das hat – zusätzlich zu seinem jahrelang illegal-hohen Zentralbetriebsratsgehalt, auf Basis dessen sich auch die zu hohe Pension berechnet - alles die TIWAG besorgt. Aufgrund der schlechten Veranlagung der Pensionsgelder durch die Pensionskassa (Valida, vormals ÖPAG) musste die TIWAG, weil sie nach wie vor für für die Wertsicherung der Einlagen zuständig ist, in den letzten Jahren sogar um die 100 Millionen Euro (einhundert Millionen) nachschießen, damit die Leistungszusagen für die TIWAG-Pensionisten eingehalten werden können.


PS. Es ist das Gerücht im Umlauf, Helmut Mader habe mich wegen meiner Veröffentlichungen gerichtlich verklagt. Davon ist kein Wort wahr. Das hat er wohlweislich nicht getan.

   
     
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