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Tagebuch Einträge 2016
[alle des Jahres 2016 auf einer Seite anzeigen]

2016-08-29
Herdinas ÖBB-Spezl erfüllt nicht das Anforderungsprofil für den TIWAG-Bereichsleiter


2016-08-24
Neue Aufsichtsrätin der TIWAG erhält schon einmal präventiv die Verdienstmedaille des Landes


2016-08-20
Bei der TT kann man redaktionelle Artikel offenbar mitkaufen


2016-08-18
Was nach dem „Burka-Witz“ passiert


2016-08-15
Zur Feier des Tages


2016-07-27
Der FRITZ-Mann kann das Hetzen nicht lassen


2016-07-21
Der Heli muss Landesmusikdirektor werden


2016-07-19
Dieser Abwerzger sollte ganz leise sein


2016-07-09
St. Nimmerlein lässt grüßen


2016-06-27
Geheimer Deal um den Stellvertreter der Landesvolksanwältin


2016-06-21
Die Tiroler Justiz entscheidet wirklich ohne Ansehen der Person


2016-06-20
Abwerzgers Facebook-Anhänger


2016-06-07
Gerichtliches Nachspiel zur geschobenen TIWAG-Vorstandsbestellung


2016-06-02
Verdacht auf „Untreue“: Causa „TINETZ - Seilbahnen“ liegt zur Entscheidung im Justizministerium


2016-05-19
Die Landtagsdebatte über den unsäglichen Rechnungshofbericht zur Causa Mader. Ohne Kommentar.


2016-05-10
Und was hatte der junge Mader damals gerade Besseres zu tun, als den alten zu verteidigen?


2016-05-04
FPÖ: „Unser Geld für unsere Leut‘!“


2016-04-18
Wohin die Tiroltümelei zwangsläufig führt


2016-04-14
Mader, was glaubst du, warum eine Abfertigung eigentlich Abfertigung heißt?


2016-04-08
Panama? Vergesst mir die TIWAG-Deals mit Briefkästenfirmen in Delaware (USA) nicht.


2016-04-05
In Wahrheit ist die Zeit eine Tochter von Andreas Khol


2016-03-31
Alles wird schlechter? Nein, nicht alles.


2016-03-22
Applaus für den TT-Kolumnisten Alois Schöpf


2016-03-17
Petz ehrenwörtlich


2016-03-07
Ernst Schöpf oder Ein Wahlversprechen, das nur drei Tage gehalten hat


2016-02-25
Sölden: Missbrauch von TVB-Geldern


2016-02-24
Was nur will uns die „soziale Heimatpartei“ damit sagen?


2016-02-23
Kinderbildermissbrauch


2016-02-19
Noch so ein Agrarexperte auf der „Liste Stern“


2016-02-16
Gemeinderatswahlkampf in Tirol: 7-Euro-Gutschein für Ihre Stimme!


2016-02-13
Die Tiroler Volkspartei hat Angst, dass ihre Wähler zuhause bleiben


2016-02-11
ÖVP Tirol History II: Der Werbegrafiker - Fahnl im Wind


2016-02-08
Kein Faschingsscherz: Alle Ermittlungsverfahren gegen Helmut Mader und Co. eingestellt


2016-02-03
„Die Krone traut sich“ … zu hetzen


2016-01-27
ÖVP Tirol History: Der langjährige Landesparteisekretär


2016-01-20
Ist das Finanzloch des AAB Tirol ein „guter Zweck“?


2016-01-19
Niveau Tiroler Journalismusakademie. Ein Beispiel


2016-01-16
Der angebliche Volkspräsident, der die Volksabstimmung von 1978 nicht akzeptieren wollte


2016-01-13
Reiner Zufall, keine Frage. Aber.


2016-01-10
Steht Andreas Khol als „TT“-Frühstücksdirektor auf der Gehaltsliste der Moser-Holding?


2016-01-05
Die Maders: Es geht immer weiter, immer weiter, immer weiter


2016-01-04
Die Maders können das Abstauben auch in der dritten Generation nicht lassen


  Herdinas ÖBB-Spezl erfüllt nicht das Anforderungsprofil für den TIWAG-Bereichsleiter   [29.08.2016]


Die Vorgeschichte: Vorstand Herdina (vorm. ÖBB) verschafft ÖBB-Spezl TIWAG-Spitzenjob


1

Am 14. April 2016 wurde vom TIWAG-Personalmanagement die Stelle des mit Jahresende frei werdenden Bereichsleiters für den enorm wichtigen „Bereich Erzeugung“ (BE) betriebsintern ausgeschrieben. Vorausgesetzt wurde ein Universitätsabschluss in Elektrotechnik oder Maschinenbau:




TIWAG-interne Ausschreibung vom 14.4.2016 (Ausschnitt)


Die Ausschreibung war offenbar von allem Anfang an ein Pflanz. DI Thomas Höckner von den ÖBB sollte den Spitzenposten (15 mal jährlich inkl. Zulagen mehr als 7.000 Euro) bekommen und aus.
Der Fehler war nur: Höckner hatte seinen Abschluss nicht in Elektrotechnik oder Maschinenbau gemacht, sondern im Bauingenieurwesen. Was macht Personalchef Andreas Falkner? Er flickt das „Bauingenieurwesen“ am nächsten Tag klammheimlich dazu:




TIWAG-interne Ausschreibung vom 15.4.2016 (Ausschnitt)


Somit war die Bestellung Höckners zumindest legalisiert. Scheinbar.
Bisher war der Leiter für den Bereich Erzeugung zwar immer (!) ein Elektrotechniker gewesen, logischerweise, aber zumindest widersprach der Postenschacher nicht mehr der nachgebesserten Ausschreibung. Denn wenn Höckner sich in seiner Diplomarbeit auch fernab von jedweder „Erzeugung“ mit der Morphologie eines Bachabschnittes im Sudentengebirge beschäftigt hatte (hier), so war er doch zumindest Bauingenieur.


2

Hätte der TIWAG-Vorstand also die Funktion eines Bereichsleiters Erzeugung an Thomas Höckner vergeben dürfen? Nein, hätte er nicht. Im festgeschriebenen Anforderungsprofil für diesen Posten ist nämlich ohne Wenn und ohne Aber die abgeschlossene universitäre Ausbildung in Elektrotechnik oder Maschinenbau erforderlich. Punkt. Höckner, siehe oben, hat sie schlicht nicht.





Es bleibt das Faktum einer zweifach manipulierten Bestellung.

Johann Herdina, der ÖBB-Spezl vom ÖBB-Spezl Thomas Höckner, hat es vorgezogen, zu den Vorwürfen nicht Stellung zu nehmen.


Diskussion

   
  Neue Aufsichtsrätin der TIWAG erhält schon einmal präventiv die Verdienstmedaille des Landes   [24.08.2016]




Hannelore Weck-Hannemann ist TIWAG-Aufsichtsrätin seit 17. Dezember 2015 (hier)

Auf dass es der schwarz-grünen Landesregierung mit ihr nicht noch einmal so ergehe wie mit der unbotmäßigen Aufsichtsrätin Regula Imhof.

   
  Bei der TT kann man redaktionelle Artikel offenbar mitkaufen   [20.08.2016]

Die Handelskette Spar ordert bei der Anzeigenabteilung einen Werbekleber für die Titelseite (im Branchensprech CoverSticker) und bekommt von der Redaktion dazu einen Anreißer auf der Seite 1, eine Happypeppy-Bildergeschichte auf der Adabei-Seite, sowie die komplette erste Seite des Wirtschaftsteils, bestehend aus drei Artikeln, wo der Spar-Chef auch gleich noch offene Stellen in seinen Lebensmittelmärkten bewerben darf.

Dies alles kostenlos in einer ohnehin schon teureren Samstagausgabe.
Oder, Frage, ist für die reaktionellen Artikel auch Geld geflossen?







Tiroler Tageszeitung vom 20. August 2016


PS. Hinter dieser Spar-Geschichte steckt Chefredakteur-Hälftling Mario Zenhäusern, ein Kufsteiner. So wie der Spar-Chef Reisch. Und die Seitenblicke-Figuren Platzgummer, Rauch und Krumschnabel.


Trennung von Redaktion und Anzeigenabteilung? Bei der TT? Iwo!

   
  Was nach dem „Burka-Witz“ passiert   [18.08.2016]


Man kann den Vergleich gut oder schlecht oder auch vollkommen daneben finden. Jeder wie er meint.

"Burka" war übrigens falsch. "Tschador" wäre passender gewesen.

Man darf, ohne Frage, schon einmal eine bis auf das Gesicht eingepackte Klosterschwester mit einer Tschador-Trägerin vergleichen. Warum nicht? Beide verhüllen sich aus religiösen Gründen. Für beide ist es kein Genuss, ständig mit soviel Gewand herumlaufen zu müssen.

Und man darf auch das Facebook-Posting von Ahmet Demir kritisieren. Klar.

Der Punkt an der Geschichte ist aber, was jetzt abgeht.
Wer über ihn (Grüner und türkischstämmig) herfällt, mit welchem Interesse und in welcher Form. In der TT z.B. die SPÖ-Frau Heubacher, in der Krone Chefredakteur Prüller persönlich, der erst vor wenigen Tagen mit seiner Fake-Geschichte über Flüchtlingsrouten auf die Schnapsnase gefallen ist.

Aber schlimmer, nein, wirklich brutal, politisch brutal ist das, was die FPÖ anrichtet. Im Internet. Wieder einmal. Praktisch jeden Tag. Da wird auf Bürgerkrieg hingearbeitet. Nocheinmal: Da wird auf Bürgerkrieg hingearbeitet.
Hier liegt der Skandal. Der Pöbel, den Herr Abwerzger losschickt. Auch das nocheinmal: Der Pöbel, den Herr Abwerzger losschickt.




Ein kleiner, zufälliger Ausschnitt aus der Facebook-Seite von Markus Abwerzger: Die FPÖ-Pimpfe nennen den Grünen einen „Ziegenficker“, wünschen sich, ihm ins Gesicht zu schlagen (unten) und drohen dem „Islamistenschwein“ damit, ihn zum Krüppel zu machen (ganz oben).

Da kommt etwas auf uns zu, eine Welle von Gewalt, wie wir sie uns alle noch gar nicht vorstellen können.
Gewollt und gesteuert von der FPÖ.

   
  Zur Feier des Tages   [15.08.2016]




Auflösung:



Der reaktionäre Geist „unseres“ sogenannten Brauchtums wird von den extrem Rechten dankbar aufgenommen.
AfD & Co. holen die Leute genau dort ab, wohin sie „unsere“ Volksparteien geführt haben.

   
     
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