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Tagebuch Einträge 2018
[alle des Jahres 2018 auf einer Seite anzeigen]

2018-09-18
„Absolutes No Go“ – ORF verurteilt tendenziösen ORF-Beitrag in Sachen Gustav Kuhn


2018-09-13
Endlich haben sie den Kuhn aus dem Erler Pfarrhaus geworfen!


2018-09-11
Regionalitätsgeschwafel am Beispiel der Zillertaler Tourismusschule


2018-09-10
Fall Kira Grünberg: Korruptionsstaatsanwaltschaft stellt Auslieferungsbegehren an den Nationalrat


2018-09-06
Die Selbsthinrichtung der Christine Baur


2018-08-31
Müllhalde Stubaier Gletscher


2018-08-26
Frau Landesrätin Palfrader, übernehmen Sie Verantwortung!


2018-08-24
Wer kennt die „Tiroler Kinderwelt“ von Landesobmann Dominik Schrott?


2018-08-16
Zur Erinnerung: Die austrofaschistischen Wurzeln des „Forum Alpbach"


2018-08-12
Kleine Presse-Schau zur jüngsten Gnackwatschn für die Festspiele Erl


2018-08-03
Mona Somm, früherer Top-Star von Erl, über Gustav Kuhn und die Zustände bei den Tiroler Festspielen


2018-08-01
Staranwalt gegen Blogger - Endstand 0:2


2018-07-30
Sie lügen, dass sich die Balken im Festspielhaus biegen


2018-07-26
Klare Stellungnahme von Festspiel-Präsident Hans Peter Haselsteiner


2018-07-12
Wiederbetätigung: Staatsanwaltschaft klagt Ex-FPÖ-Bezirksobmann von Imst an


2018-07-10
Wie’s halt so geht bei uns in Tirol


2018-07-09
Herrn H. geht es, nachdem er mich öffentlich als Verleumder verleumdet hat, gleich viel besser


2018-06-22
Die höchste Ehre, die einem die Tiroler Tageszeitung erweisen kann


2018-06-18
Lieber Mario!


2018-06-11
Stand der Dinge: Kuhn/Haselsteiner/Festspiele/Krüger gegen M.W.


2018-06-07
Der Kuhn-Gerichtsakt wandert zur Staatsanwaltschaft


2018-05-31
Kuhn, ausfällig, aber nicht „vor 15 Jahren“


2018-05-29
Ein ORF-Karrierist am Ziel seiner Wünsche


2018-05-27
Unsere Superpatrioten!


2018-05-24
„Arschlöcher!“, „Schwänze!“, „Volltrottel!“


2018-05-23
Kuhn muss zahlen


2018-05-22
„A Hund is a scho“, der Anwalt vom Kuhn


2018-05-19
Hitlerbild im Hergottswinkel: Man kann es drehen und wenden wie man will - fix ist da nix


2018-05-16
Krüger gegen Wilhelm: 0:1


2018-05-12
TIWAG unter falscher Flagge


2018-05-08
Brauner Dreck im Weißen Rössl: Was man der Staatsanwaltschaft alles erzählen kann


2018-05-03
Unglaublich beliebt und umschwärmt in Erl: der große Maestro Gustav Kuhn


2018-04-21
„Weltmeister“ Gustav Kuhn


2018-04-04
Kuhn-Dissertation enthält „ein perfides Plagiat“, sagt der bekannte Plagiatsforscher Stefan Weber


2018-04-01
Erl-Gagen: Wahr ist vielmehr viel weniger


2018-03-20
Von wegen


2018-03-19
Kleiner Spickzettel für Moni Brüggeller anlässlich der Zwangsvorführung weißrussischer Orchestermusiker zur Verteidigung des „Systems Kuhn“

2018-03-16
Die Kehrseite von Tiroler Gastlichkeit und Geselligkeit


2018-03-08
Woher der Imster Bezirksobmann der FPÖ wirklich seine Hitlerbilder bezieht


2018-03-07
Was so ein FPÖ-Bezirksobmann alles auf seinem Handy hat und weiter verschickt


2018-02-28
Da war doch noch was mit diesem Zillertaler Anwalt und unserem Forum


2018-02-26
Die Erzdiözese Salzburg und das „MFZ“ im neuen Widum in Erl


2018-02-21
Gustav Kuhns 60.000-Euro-Klage ist da


2018-02-15
Landtagswahl 2018: Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir, wer du bist


2018-02-13
Für die Nachwelt


2018-02-12
ORF-Chef Wrabetz am Bandl von FPÖ und Krone


2018-02-09
Die ganz gewöhnliche kleine schwarze Wahlkampf-Gaunerei


2018-02-07
Ganz katastrophales Investment – kurz: GKI


2018-02-01
Die Verluderung und Verhunzung und Verhurung eures sogenannten Brauchtums


2018-01-30
FPÖ-Werbe-Terror


2018-01-28
Transitsteigerung, Sellrain-Silz-Ausbau, Olympia-Befragung u.a.m.


2018-01-22
Gar nicht wichtig, nur sehr bezeichnend


2018-01-19
„Tiroler Genusskultur“? - Das ist Vergewaltigung der Sprache


2018-01-13
Das kann man nicht vergleichen


2018-01-04
Perversion pur


  Kleiner Spickzettel für Moni Brüggeller anlässlich der Zwangsvorführung weißrussischer Orchestermusiker
zur Verteidigung des „Systems Kuhn“
   [19.03.2018]

Am 14. März hat die Marketingabteilung der Festspiele ausgewählte JournalistInnen mit folgendem verleumderischen Mail zu einem PR-Spektakel nach Erl eingeladen.



Hier wurde die Lüge verbreitet, die TFE hätten gegenüber Markus Wilhelm "mehrfach wiederholt" (!) eine "Einladung mit dem Angebot der Einsichtnahme in Vertragsunterlagen" ausgesprochen, der dieser nicht gefolgt sei. Wahr ist vielmehr: Weder die Pressesprechein, noch Herr Kuhn, noch sonst jemand von den TFE hat mich auch nur einmal eingeladen, in auch nur irgendwelche Unterlagen Einsicht zu nehmen. Kuhns Team arbeitet hier, wie auch anderswo, mit bewussten Falschinformationen und Unterstellungen. Egal.

Niemand von den Kritikern hat das Orchester durch den Schmutz gezogen. Im Gegenteil. Unsere Vorwürfe betreffen Kuhn und Haselsteiner. Sie lassen den Respekt vermissen, den die MusikerInnen verdient haben, erstens im täglichen Umgang mit ihnen und zweitens bei der unterirdischen Bezahlung.


Missbrauch 2.0

Ein Budgetentwurf für das Jahr 2013 zeigt, wie das weißrussische Orchester eingepreist wird. Ja, die Musiker und Musikerinnen bekommen dafür, dass sie sich in Minsk rund ums Jahr für Erl zur Verfügung halten, zusätzlich zum schändlichen Taggeld (wenn sie in Tirol sind) einen Jahreslohn von 140.000 Euro, alle zusammen.
Diese Summe aufgeteilt auf 40 Mitglieder und auf 365 Tage ergibt ein tägliches Almosen für den Einzelnen von 9 Euro 60. Und das auch nur im Durchschnitt. Und falls bis zur Verteilung an die Musiker nicht noch was versickert zwischen der Bank in Kufstein und der in Minsk.



Für Gustav Kuhn dagegen werden im Budget schon einmal 28.000 Euro allein für Spesen (Fressen, Saufen etc.) veranschlagt.

Der große Mäzen Hans Peter Haselsteiner findet das alles sehr in Ordnung: Taggelder, die Finger sträuben sich, Tagesgagen zu schreiben, von 30 und 35 Euro für anstrengendste künstlerische Arbeit und das oft acht, zehn und mehr Stunden am Tag. Er selber jedenfalls verrechnet der Festspiele Errichtungsgesellschaft für die Bauarbeiter seiner Strabag Stundenlöhne in dieser Höhe.




Zumindest in einem internen Papier hat die für Förderungen zuständige Kunstsektion im Bundeskanzleramt kritisch festgehalten, wie schäbig in Erl die Künstler gehalten werden:




So werden denn die zur höheren Ehre eines Haselsteiner, eines Kuhn und einer Palfrader übel missbrauchten Orchestermusiker aus Minsk ein zweites Mal missbraucht, wenn sie jetzt vor die Öffentlichkeit hintreten und sagen müssen: Uns geht es sehr gut in Erl, wir sind sehr froh in Erl zu sein, die Bezahlung ist sehr gut in Erl und Gustav Kuhn ist ein sehr freundlicher und liebenswürdiger Chef.

   
     
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